Heft 2/302 August 2008

 
LVaktuell

Heft 2 / 302

August 2008
 

LVaktuellNeuKl

Inhalt:
Grußwort 1. Vorsitzender
Protokoll zur JHV in Marktbreit
Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
60 Jahre Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine e. V.
Philatelistische Bibliothek München
Tag der Briefmarke
Region München und Umgebung
    Der Philatelisten-Club München e. V. feiert in diesem Jahr sein 75 jähriges Bestehen

Region Schwaben / Allgäu / Obb.-Süd
    Briefmarkensammlerverein Landsberg am Lech - oder: Nur nicht aufgeben

Gewinner der IBB in München
Ansichtskarten-Sammlerbörse München
Redaktionsschluss
Oberfranken West
    19. Grenzlandtauschtage Neustadt bei Coburg März 2008

Region Oberfranken West
Thematische Philatelie Bayern e. V.
    4. Erlanger Thematikseminar - ein Rückblick

Region Mittelfranken Ost / Oberfranken
    Bald die Traumzahl erreicht ...

ArGe Thematische Philatelie Bayern e. V.
Region Oberfranken West
 Briefmarken-Sammler-Verein Lichtenfels feierte seinen 70. Geburtstag

Fachstelle Sammlerschutz
    WICHTIG! NEUE RECHTSLAGE!

Philatelistische Bibliothek München
    Werbepostkarten der Philatelistischen Bibliothek München

Alpen-Adria-Ausstellung 2008 in Deutschlandsberg
In eigener Sache
Einladung Tag der jungen Briefmarkenfreunde Bayern in Peißenberg
Region München und Umgebung
    Internationale Alpen-Adria-Ausstellung 2009

München und die Kleinformats
Region Oberbayern
    Internationaler Briefmarkengroßtauschtag - Bayrisch - Salzburgisches Sammlertreffen

Bücherecke
    MICHEL-Briefmarken-Katalog Südeuropa 2008 (Band 3) - in Farbe

Auf nach Weiden
zum 109. Deutschen
Philatelistentag
vom
03. bis 05. Oktober 2008

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Grußwort 1. Vorsitzender

Briefmarkensammler oder Paragraphenreiter?
 
Viele der bei unserem letzten Verbandstag Anwesenden werden sich diese Frage gestellt haben! Müßig zu überlegen, ob das Wort „Briefmarke“ überhaupt einmal gefallen ist (ausgenommen im Festvortrag von Herrn Walter Gabriel, dem ich auch an dieser Stelle recht herzlich für seinen überaus informativen Vortrag danken möchte).

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Nachdem man mit der alten Satzung zahlreiche Jahre gut zurechtgekommen war, stand eine Revidierung an. So weit, so gut! Dann begann die unendliche Geschichte: Zunächst wurden die Mitglieder über die Vereinsvorstände gebeten, Vorschläge einzubringen und die zahlreichen Vorschläge wurden gesammelt und es wurden tausende von Kopien verschickt. Dann wurde eine Beiratssitzung einberufen um diese Vorschläge auf einen Nenner zu bringen. Schließlich wurde eine spezielle Satzungskommission gebildet die dann die Vorlage der Satzung erarbeitete. Letztere wurde versandt, sowie dem LV-Tag 2007 zur Abstimmung vorgelegt. Aus zeitlichen Gründen wurde letztendlich die Abstimmung auf den LV-Tag 2008 verschoben.
 
Obwohl ein ganzes Jahr Zeit gewesen war, kam dann 10 Tage (!) vor dem LV-Tag wieder ein Antrag auf Satzungsänderung. Außerdem: „Die Satzung darf heute nicht durchgehen“ – so wurde es in einem Grüppchen wörtlich vor dem Gebäude der JHV gesagt, und diese Information habe ich von einem Verbandsmitglied, das mir so nahe steht, wie kaum ein anderes.
 
Nun gut, mag man sich 2009 erneut mit Regularien anstelle von Verbesserungen im Interesse des LV und der Philatelie befassen! Allerdings wird im Falle einer Aufnahme diverser Gedanken aus dem o. g. Antrag der anschließende Gang zum Registergericht überflüssig werden, denn dann steht unsere Satzung rechtlich im Widerspruch zur Satzung des BDPh und wird von diesem angelehnt werden.
 
Aber kein Problem, wir haben ja noch 2010, 2011, 2012 ... und wenn sie nicht gestorben sind, dann „satzeln“ sie noch weiter.
 
Vollkommen satt hat es jedenfalls
Euer
 
LUDWIG GAMBERT

 

Protokoll zur JHV in Marktbreit

Protokoll zum 60. LV-Tag in Marktbreit am 18.05.2008
im Lagerhaus, Adam-Fuchs-Str. 2, 97340 Marktbreit
 
Beginn: 10 Uhr
 
2. Vorsitzender Erhard Ansorge führt durch die Veranstaltung.
 
Tagesordnung
 
1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des gastgebenden Vereins, Briefmarkensammlergemeinschaft Marktbreit, Hr. Stefan Mloschin
 
1. Vorsitzender des BSG Marktbreit Stefan Mloschin begrüßt die Anwesenden. Er überreicht dem
Verband z.Hd. von Herrn Gambert einen Zinnteller als Geschenk der stellvertretenden Vorsitzenden des Bayer. Landtags, Frau Barbara Stamm, zum 60. Jubiläum.
 
2. Grußwort der Ehrengäste
 
Der Bürgermeister der Stadt Marktbreit, Herr Hegwein, spricht ein Grußwort. Vom LV erhält Herr
Hegwein ein kleines Präsent.
 
3. Eröffnung durch 1. Vorsitzenden Ludwig Gambert
 
Hr. Gambert eröffnet die Veranstaltung. Er stellt Beschlussfähigkeit und Ordnungsgemäßheit der
Ladung fest. Er begrüßt die Gäste und Ehrengäste. Der verstorbenen Mitglieder, insbesondere der Herren Max Kiesel und Jürgen Otto, wurde gedacht.
 
Hr. Walter Gabriel, LV-Beirat für Unterfranken, hält die Festrede zum 60. Jubiläum des LV.
 
Abänderung der Tagesordnung: Punkt 16 wird vor Punkt 14 durch Mehrheitsbeschluss gesetzt.

4. Grußwort des Vizepräsidenten, Hr. Franz Karl Lindner
 
Hr. Franz Karl Lindner spricht ein Grußwort und überbringt die Grüße und Glückwünsche des
BDPh zum 60. Geburtstag.
 
5. Wahl des Protokollführers
 
Zum Protokollführer wurde Dr. Heiko Übler gewählt.
 
6. Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
 
Auf den schriftlichen Bericht wird verwiesen.
 
7. Aussprache über den Bericht zu TOP 6 sowie über die schriftlich vorliegenden Berichte der LV-Vorstandschaft, der LV-Fachstellenleiter und der LV-Regionalbeiräte
 
Die Berichte des LV-Vorstands, der Fachstellenleiter und der Regionalbeiräte wurden den
Vereinen vorab mit der Einladung zu diesem LV-Tag übersandt
 
Hr. Gambert nimmt Stellung zu den Berichten des 2. Vorsitzenden und der FS Ausstellungswesen sowie zum Bericht von Hr. Binner. Er bezog sich vor allem auf die Seniorenmesse, die Abstimmung über die Entlastung beim BDPh. Hinsichtlich des Berichts von Hr. Höck wurde Moosburg und Versicherungen angesprochen.
 
Zum Bericht der FS Recht und Sammlerschutz wurde angefragt, wo denn die Widerrufsbelehrung abgefordert werden könne. Dr. Übler erwiderte darauf, dass diese bei der Fachstelle selbst angefordert werden könne.
 
K. Ritschel bat um Stellungnahme zum Ausscheiden des Regionalbeirates Thomas Schmadtke und mangelnder Berichtabgabe. Hr. Gambert äußerte daraufhin, er habe bei Herrn Schmadtke
nachgefragt, dieser habe erklärt, er sei trotz Rücktritt aus seinem Verein weiterhin als Beirat bereit. Später teilte Herr Schmadtke dann mit, er werde das Amt als Beirat nicht weiter betreiben.
 
M. Adler nahm im Rahmen der Aussprache zum Bericht des 1. Vorsitzenden Stellung zur Mitgliederwerbung im BDPh. Er verwies u.a. auf abgehaltene und abzuhaltende Seminare.
 
B. Groß teilte mit, es bestünde eine Veröffentlichung in der Zeitung über 09.04.2008 im Münchner Merkur, wonach es Probleme mit den Finanzen des LV gegeben habe, die mit den Finanzbehörden noch nicht geklärt seien. Der Vorstand wird dies in der nächsten Vorstandssitzung behandeln und das weitere Vorgehen abklären. Tatsache sei, dass zu keiner Zeit eine Klärung mit den Finanzbehörden überhaupt angestanden habe.
 
8. Bericht des Schatzmeisters und Aussprache
 
Der Bericht des Schatzmeisters wurde den Vereinen mit der Einladung zu diesem LV-Tag
übersandt. Er verwies darauf, dass die Zusammenarbeit mit den Mitgliedsvereinen positiv verlaufe und dies zukünftig auch innerhalb des Verbandes angestrebt werden müsse.
 
Es wurde eine Stellungnahme zum Verhältnis zu Dr. Koch erbeten, ob dies strafrechtliche Angelegenheiten betreffe. Hr. Gleißner gab an, dass dies nicht der Fall sein.
 
Zu den Positionen der Computer ausgeschiedener Mitglieder wurde von Hr. Ritschel angefragt. die Positionen des Hr. Castro wurden zurückgegeben bzw. wegen Überalterung verschrottet. Zum Thema der Geräte bei Hr. Koch teilte Hr. Gambert mit, dies werde noch behandelt.
 
J. Hammer teilt mit, dass er nie einen PC hatte, nur ein Notebook. Er habe dies an W. Castro zurückgegeben. R. Gleißner bestätigte dies und teilte mit, dass das vor Jahren bereits erledigt und das Notebook entsorgt wurde.
 
Mittagspause
 
9. Bericht der Kassenprüfer
 
Herbert Geier verlas den Kassenbericht. Dieser liegt schriftlich vor. Die Entlastung wurde
beantragt.
Fragen wurden nicht gestellt.
 
10. Festlegung der Stimmenzahl
 
Von den Mitgliedsvereinen mit 398 möglichen Stimmen waren Vereine mit 254 Stimmen (90 Vereine) anwesend bzw. vertreten.
 
11. Abstimmung über die Entlastung des Vorstandes: 1. und 2. Vorsitzender sowie Schatzmeister
 
K. Ritschel beantragt geheime Abstimmung. Es wird Entlastung erteilt bei Abgabe von 241
Stimmen:
 
Ludwig Gambert:   Ja 126   Nein 111   Enthaltungen 4
 
Erhard Ansorge:     Ja 182   Nein 47     Enthaltungen 12
 
Roland Gleißner:   Ja 241
 
Die Auszählung erfolgte durch W. Wurmb, Dr. Heiko Übler, Jürgen Hammer
 
12. Wahl der Kassenprüfer
 
Kassenprüfer müssen erst im Folgejahr gewählt werden.
 
13. Stellungnahme zu aktuellen Themen durch den Vertreter des BDPh
 
Franz Karl Lindner gab seine Stellungnahme während der Stimmauszählung zur Entlastung ab.
 
14. Satzungsänderung
 
Nach lebhafter Diskussion wurde über die LV Satzung lt. Entwurf von vergangenem Jahr mit der Maßgabe des Inkrafttretens per 01.01.2010 abgestimmt.
 
Das Ergebnis lautet wie folgt:
 
Ja 120, Nein 113, Enthaltung 18 bei 251 abgegebenen Stimmen
 
Trotz Mehrheit für die neue Satzung ist nach § 15.3 der gültigen Satzung die Satzungsänderung mangels Erfordernisses der 2/3-Mehrheit nicht zustande gekommen.
 
15. Ehrungen

In Absprache mit den Beiräten wurden die Urkunden und Nadeln an diese übergeben. Eine Veröffentlichung wird in der LV Aktuell zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
 
16. Anträge – Diese müssen gem. § 8.6 der Satzung zum 10. Mai 2008 beim LV-Vorstand schriftlich eingegangen sein. – vorgezogen lt. TOP 3
 
Der Antrag vom 06.05.08 des Vereins Germering zur Satzung wurde noch nicht an die Mitgliedsvereine verschickt, weshalb er noch nicht behandelt werden kann, worauf Dr. Übler hinwies.
 
Hr. Fleischhacker (Germering) erläuterte den Antrag hinsichtlich Briefmarkensammler und anderer Sammlergruppierungen und regte an zu klären, was die Definition der möglichen Mitgliedsvereine sein soll, insbesondere bei der Problematik z.B. BSW oder Sportverein. Er bezog sich auch auf die Möglichkeit der Aufnahme von Direktmitgliedern. Er sprach auch das passive Wahlrecht an.
 
Hr. Lindner stellt klar, dass nur Einzelmitglieder über den BDPh gemeldet sind, nicht aber über die Mitgliedsverbände. Er legte auch Wert darauf, dass jegliche Mitglieder der Vereine auch weiterzumelden sind.
 
Hr. Maihöfner (BSW Nürnberg) teilte mit, es sei nicht angebracht, wenn ein Antrag gestellt würde, das BSW auszuschließen, da diese philatelistisch schon lange tätig sind und auch andere Mitglieder aufgenommen werden, die philatelistisch mit dem Verein nichts zu tun hätten. Er bat auch, die Marken zur IBB zu verausgaben und nicht erst im Dezember. Der BDPh solle sich hierfür einsetzen.
 
Es verfolgten verschiedene Diskussionsbeiträge.
 
17. Festlegung des Beitrags für 2009
 
Der Beitrag wird beibehalten.
 
18. Beschlussfassung über den Haushaltsplan 2009
 
Der vorgelegte Haushaltsplan wurde einstimmig genehmigt.
 
19. Bewerbung für den LV-Tag
 
Bewerbung für den LV Tag 2009
 
keine
 
Bewerbung für den LV-Tag 2010 – Bewerbung Briefmarkenfreunde Cham und Umgebung e.V., genehmigt beim LV-Tag 2007 in Farchant
 
Bewerbung für den LV-Tag 2011
 
keine
 
Bewerbung für den LV-Tag 2012: Schweinfurt e.V. (100jähriges Jubiläum)
 
20. Ergebnisse des Mitgliederwettbewerbs
 
Diese wurden bereits mit Einladung versendet.
 
21. Verschiedenes, Anregung und Wünsche
 
Briefmarkenverein Ingoldia schildert den Vorfall hinsichtlich der Verweigerung eines Zutritts eines
Besuchers bei einem Großtauschtag. Ein Gerichtsverfahren wurde durchgeführt unter Beteiligung von Dr. Heiko Übler. Der Prozess ging verloren, wobei entsprechende Kosten entstanden. Mit dem LV und dem BDPh wurde Kontakt aufgenommen. Der BDPh hat eine Kulanzzahlung von EUR 400,00 geleistet und eine Änderung der Tauschordnung vorgenommen.
 
Es wurde gebeten, eine Ausführung zur der Problematik Tauschordnung zu veröffentlichen. Dr.
Übler sagte dies zu.
 
L. Gambert dankte für die Teilnahme und verabschiedete die Teilnehmer.
 
Ende: 15.10 Uhr

 

Jahresbericht des 1. Vorsitzenden

Liebe Sammlerfreunde, verehrte Mitglieder,
 
meine Damen und Herren!
 
In diesem Jahr möchte ich meinen Bericht damit beginnen, allen die mich tatkräftig unterstützt haben, von ganzem Herzen zu danken. Schließlich hat man damit nicht nur mir, sondern vor allem dem Landesverband einen großen Gefallen erwiesen. Dass das manche anders sehen, steht auf einem anderen Blatt.
 
Ich danke als erstes unserem – nun nicht mehr ganz neuen - Schatzmeister Roland Gleißner, der seine Aufgabe nicht nur bestens erfüllt hat, sondern die Erwartungen bei weitem übertroffen hat. Die Zahlen sprechen für sich, es wird an anderer Stelle noch davon die Rede sein. Wir in der Vorstandschaft haben ihn – so weit es uns möglich war – bei seinem Sparkurs unterstützt und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Zudem hat Roland weitere Aufgaben übernommen, ich möchte davon nur die Hilfe bei der Zusammenstellung der LV-Aktuell nennen.
 
Als nächstes möchte ich mich bedanken bei Thomas Höpfner, der unermüdlich um die Vorrangstellung des LV Bayern im Ausstellungswesen gekämpft hat – und dies mit hervorragendem Erfolg! Da „man“ den LV Bayern ja überaus gerne mit anderen Landesverbänden vergleicht, sollte man das wohl auch mal in dieser Sparte tun!
 
Selbstverständlich geht auch in diesem Jahr mein Dank an die Stellenleiter, die ausnahmslos ihre Aufgaben im Interesse und zur Zufriedenheit des Landesverbandes erfüllt haben.
 
Wie immer kommen unsere Vereine zu kurz, denn ich kann unmöglich die zahllosen bemerkenswerten Veranstaltungen aufführen, die im riesigen Bereich des Verbandes mit großem Erfolg statt gefunden haben. Deshalb – leider – nur mein pauschaler Dank an alle, die die Philatelie durch ihre Aktivitäten gefördert und damit am Leben gehalten haben!
 
Immer wieder taucht die Frage auf: „Was bringt uns der LV?“. Zum x-ten Male sage ich: „Der LV – das sind wir alle!“ Die Vorstandschaft selbst kann nur unterstützen, beraten und darüber hinaus die dem Verband von außerhalb drohenden negativen Einwirkungen abwehren. Ansonsten sind wir – bei unserer dünnen Personaldecke ohnehin – auf die Mithilfe vor allem der Regionalbeiräte angewiesen. Wie bereits in meinem vorjährigen Bericht erwähnt, funktioniert das in einigen Bereichen auch hervorragend, in einem überhaupt nicht. Hier ist eine Neubesetzung erforderlich. Dementsprechende Gespräche sind in der gestrigen Beiratssitzung auch bereits erfolgt. Allen Beiräten, die Ihre Aufgabe zur Zufriedenheit des Landesverbandes und ihrer Vereine wahrgenommen haben, sei hiermit herzlich gedankt!
 
Zum Thema Satzung: Ich hoffe sehr, dass dieses Kapitel heute endlich abgeschlossen werden kann. Diese „unendliche Geschichte“ macht uns in Bayern langsam zum Gespött auswärtiger Betrachter! Überhaupt nicht nützlich sind Anträge, die Vorschläge enthalten, die in keinster Weise mit den Regularien des BDPh in Einklang zu bringen sind. Hier wird nur Zeit und Papier verschwendet und es wirft darüber hinaus kein gutes Licht auf den Antragsteller.
 
Im Herbst wird der Philatelistentag in Weiden, also wieder einmal auf bayerischem Boden, stattfinden. Wie bereits Herr Lindner ausführte, wird er unter Punkt 13 der Tagesordnung sozusagen aus erster Hand Informationen geben.
 
An dieser Stelle möchte ich es nicht versäumen, unserem Regionalbeirat Hans Dietmayr und unserer Edina Tschernich ganz herzlich für deren unermüdlichen Einsatz zu danken. Es ist kaum vorstellbar, wie oft unser Hans Vereins- und Besprechungstermine wahrnehmen musste, und es ist noch kein Ende abzusehen! Die immensen Vorbereitungen der Post AG erfordern ständig neue Absprachen und Hans musste sich oft Urlaub nehmen um die Interessen des Landesverbandes und des Weidener Vereines vertreten zu können. Super gemacht Hans! Du hast einen Applaus verdient!
 
LV-aktuell
 
Ich gab meiner Hoffnung Ausdruck, man möge einen ehrenamtlichen Redakteur finden. Fehlanzeige! Es kann nicht sein, dass der 1. Vorsitzende, der nur eingesprungen ist um die Mitteilungen nicht einschlafen zu lassen, dafür jahrelang verantwortlich sein soll. Ich habe in der letzten LV-Aktuell deutlich gemacht, dass ich das nicht mehr übernehmen werde. Es gibt keinen Landesverband, in dem der 1. Vorsitzende auch das noch machen muss und – verständlicherweise! – dann Probleme mit kurzfristigen Bearbeitungen und Antworten hat.
 
Versand Urkunden und Nadeln
 
Sieben Jahre lang habe ich das zusammen mit meiner Frau gemacht, obwohl ich da auch keinen Landesverband kenne, in dem das der 1. Vorsitzende macht. Das geschah nicht etwa, weil ich alles selbst machen will – wie das manche behaupten – sondern damals um Dr. Walter Koch und heute um Roland Gleißner zu entlasten. Ich habe nunmehr die Bearbeitung an den 2. Vorsitzenden abgegeben. Der Wechsel wurde bereits in der letzten LV-Aktuell veröffentlicht.
 
Internet
 
Damals hieß es, wir könnten die Kosten durch Links leicht decken. Der, der es sagte, hat sich trotz meiner Bitten niemals darum gekümmert dies auch zu bewahrheiten. Nachdem man in der Vorstandschaft – gegen meinen und Dieter Simons Willen – den damaligen Bearbeiter ausgebootet hat, hatten wir damit auch keinen eigenen Bearbeiter. Aber der 1. Vorsitzende, der darf das gerne auch noch machen.
 
Versicherungen
 
Ein ähnlicher Fall: Der bisherige Bearbeiter ist nicht mehr erwünscht. Begründung eines Vorstandsmitgliedes: Er ist nicht mehr in der Vorstandschaft – ein Unsinn sondersgleichen, denn
jeder Helfer ist für den Landesverband von großem Nutzen! Einen Ersatz benennt dieses Vorstandsmitglied allerdings nicht!
 
Problematik: Diejenigen, die die Verträge abgeschlossen hatten, sind nicht mehr in der Vorstandschaft. Ein riesiger Aktenberg ging an Roland Gleißner, der gesichtet werden musste. Dabei stellte sich heraus, dass teilweise Verträge nicht mehr enthalten waren, hier mussten Kopien angefordert werden. Inzwischen liegt alles vor und die Ergebnisse wurden bereits in der LVAktuell veröffentlicht.
 
Seminare
 
Was tut der LV für uns? Diese Frage erwähnte ich bereits. Ich habe beim letzten LV-Tag Seminarangebote gemacht - mit der Auflage, die LV-Mitglieder möchten Themen vorschlagen. Aber Sie erraten es bereits! Richtig! Es kam kein einziger Vorschlag!
 
So bleibt mir nur der Dank an Frau Bachhofer und Herrn von Soeren für die Durchführung ihres Thematik-Seminars in Erlangen. Ein Bericht wird in der nächsten LV-aktuell erscheinen. Um es vorweg zu nehmen: Das Seminar war ein toller Erfolg und ein Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen fragte bei der Abschlussbesprechung: „Warum gibt es so etwas nur in Bayern?“ – Natürlich freuen wir uns in Bayern über eine derartige Aussage sehr!
 
Vorträge
 
Von Dieter Simon - im Bereich Beiräte - und von mir - im Bereich LV - mehrfach angesprochen: Wer hält einen Vortrag über welches Thema? Wohin (naher Bereich oder überregional) ist der Referent bereit zu fahren? Welche Kosten entstehen?
 
Von Günther Korn ist seit Jahren eine Aufstellung erbeten. Ich stehe im Verwaltungsrat da wie der berühmte Schulbub! Vorträge in Bayern? Fehlanzeige! Und das im drittgrößten Verband Deutschlands!
 
Mitgliederwerbung
 
Unser Dank geht hier – stellvertretend für alle, die sich darum ernsthaft bemüht haben, und das sind nicht wenige – an die Briefmarken-Sammler-Gemeinschaft Strullendorf, die erneut für eine
Mitgliederwerbung gesorgt haben, die bundesweit vorbildlich ist. Andere aber – auch hier gibt es Vorbilder, wie z.B. der Verein in Garmisch - haben für eine kräftige Dezimierung des Landesverbandes gesorgt.
 
Nachdem gegen Ende des Jahres 2007 der Garmischer Verein endlich zur Abrechnung seiner Beitragsschulden kam, schickte Mitglied Toni Poettinger eine Abrechnung, die – man höre und staune – ein Guthaben für ihn auswies. Es gab auf jeden Fall längere Verhandlungen zwischen Roland Gleißner als Schatzmeister des LV und Toni Poettinger. Ich könnte Ihnen jetzt einige Beispiele nennen, aber ich will Ihnen die Einzelheiten ersparen.
 
Ich bin dieses zeitraubende und unrühmliche Thema leid. Um es kurz zu machen: Nachdem wir – d.h. der Schatzmeister und ich – die Rechnung in zahlreichen Punkten korrigiert hatten, meldete Toni Poettinger den Großteil seiner Mitglieder ab. Begründung: Der Landesverbandsvorsitzende ist schuld, er kommt den Garmischern nicht entgegen.
 
Dass dies - in mehrfacher Hinsicht - allen anderen Verbandsmitgliedern gegenüber eine Unverschämtheit ist, brauche ich eigentlich gar nicht zu sagen. Ich führe es aber an, damit heute jeder hören kann mit welchen – auch sehr zeitraubenden - Problemen sich die Vorstandschaft herumschlagen muss und was eine Versöhnung (siehe letzter LV-Tag!) für einen Toni Poettinger wert ist. Nur Schau, sonst nichts!
 
Zu den Zahlen (vom Dezember 2006 bis Dezember 2007):
 
Der Mitgliederschwund betrug ein Minus von 520 Mitgliedern beim LV Südwest, 313 Mitgliedern beim LV Nordrhein-Westfalen und 443 beim LV Bayern (ohne die willkürliche Abmeldung von Garmisch hätten wir übrigens „nur“ ein Minus von 262 Mitgliedern gehabt).
 
Mitgliedsbeiträge
 
Dank der eifrigen Tätigkeit unseres Schatzmeisters läuft es – mit winzigen Ausnahmen – recht prächtig. Es wäre aber zu schön, wenn es da nicht auch ein dickes Problem gegeben hätte. Ein Vereinsvorsitzender (und gleichzeitig Beirat!) macht nur eine Anzahlung und stellt für die Restzahlung Bedingungen an den Landesverband. Bedingungen übrigens, die mit einer Beitragszahlung überhaupt nichts zu tun haben. Und wenn wir nicht darauf eingehen, wird er nicht zahlen. Ich weiß nicht ob dies rechtlich den Tatbestand einer Nötigung erfüllt, aber bilden Sie sich selbst Ihre Meinung!
 
Ausstellung IBB
 
Viel Wirbel gab es im Nachhinein wegen der Ausstellung im Rang 2 bei der IBB. Zweifellos gab es dort einige Mängel, aber wo gibt es die nicht? Die Art und Weise, wie hier jedoch arbeitswillige Vereins- und Vorstandsmitglieder niedergemacht wurden ist unglaublich. Auch wurden hilfreiche Arbeitsunterlagen des BDPh für Ausstellungsleiter erst Monate später versandt.
 
An Beschuldigungen wurden vom BDPh sage und schreibe zwei DIN A4 Seiten angeführt. Ich habe sie eingehend beantwortet. Natürlich kann mit zwei Schreiben noch keine Einigung bzw. Lösung gefunden werden, aber wie lese ich: Es ist seitens des BDPh mit dem Landesverband keine weitere diesbezügliche Korrespondenz erwünscht. Wenig später wird aber von Thomas Höpfner, der sich übrigens vorbildlich um die Rang 2 in München bemüht hatte, eine Stellungnahme abgefordert. Wissen die eigentlich noch, was sie wollen?
 
Sie wundern sich? Ich nicht! Ich soll wieder einmal ausgeblendet werden, weil ich im Gegensatz zu Thomas Höpfner ungleich deutlicher zur Sprache komme.
 
Verhältnis zum Landesverband Sachsen
 
Allem die Krone aufgesetzt hat dann der Landesverbandsvorsitzende von Sachsen, Peter Girlich. Abgesehen von unqualifizierten, teils lächerlichen Äußerungen über längst vergangene
Jurybewertungen, ließ er sich zu der unverschämten Aussage hinreißen, dass die erwähnten Mängel ja nur in Bayern vorkommen könnten. Ich habe das schriftlich – falls es jemand bezweifeln oder abstreiten möchte!
 
Herr Adler und Herr Schumacher haben diesen LV Sachsen nach der Wende finanziell und materiell unterstützt. Das war durchaus in Ordnung. Nur ist die Wende ein paar Tage her (auch England hat die USA vor Jahren unterstützt) – irgendwann ist das aber zu Ende. Nur können das
manche nicht fassen und auch offensichtlich nicht verkraften.
 
Verhältnis zum Präsidenten, Dieter Hartig
 
In einer Verwaltungsratssitzung des letzten Jahres warf mir Herr Dieter Hartig zu meinem und auch zum Erstaunen anderer Landesverbandsvorsitzender und sogar eines BDPh-Vorstandsmitglieds vor, ich wüsste nicht, was in meinem Landesverband vor sich gehe. Detailliert befragt, ging es um die Korrespondenz eines Mannes namens Lutz. Ich solle gefälligst andere Verbandsmitglieder vor der Korrespondenz dieses Mannes schützen. Wie man jemandem das Briefeschreiben und das Telefonieren verbieten soll, das wusste mir Herr Hartig auch nicht zu sagen! Etwas erstaunt nahm dann übrigens Präsident Hartig zur Kenntnis, dass genannter Herr Lutz gar nicht mehr Mitglied des LV Bayern ist, sehr wohl aber Mitglied des BDPh. Wer weiß denn nun nicht, was im BDPh vor sich geht? Ich oder Hartig? Zu allem Überfluss – und sehr richtig – wandte dann jemand ein, dass der Herr Gambert ja schließlich nichts dafür könne, dass besagter Herr Lutz ausgerechnet in Bayern wohne, er hätte ja auch woanders seinen Wohnsitz haben können. Dazu kein weiterer Kommentar!
 
Und es gab einen weiteren Vorwurf: Ich hätte unbedingt bereits die Vereine, die im LV bzw. im BDPh nicht angemeldete Mitglieder haben, aus dem LV ausschließen müssen. Eine interessante
Bemerkung im Hinblick auf das Thema Mitgliederwerbung bzw. Mitgliederschwund. Auf die rechtliche Situation befragt – nun, da herrscht bis heute Schweigen! Aber das wird – laut Verwaltungsratsbekanntgabe vom Februar – Herr Adler in Kürze erledigen. Da er im Saal ist, wird er sicherlich gerne dazu Stellung nehmen!
 
Verhältnis zum Bundesgeschäftsführer, Günther Korn
 
Auch da gab es ein größeres Problem, das ich auf Wunsch eines Vereinsvorsitzenden in Bayern beim Verwaltungsrat vorgebracht habe. Mich erreichte die Nachricht einer Korrespondenz Vereinsvorsitzender/Bundesgeschäftsstelle zur Kenntnis. Der Inhalt ist hier nicht ganz so wesentlich, aber durchaus erwähnenswert, wenn der anwesende Vereinsvorsitzende das schildern möchte. Wesentlich für den Landesverband ist, dass der Vereinsvorsitzende in überaus ungebührlicher Form von Herrn Günter Korn per Telefon angeschrieen wurde. Wesentlich für den Landesverband ist, dass Herr Korn entrüstet war über die Tatsache, dass man den Landesverbandsvorsitzenden von der Angelegenheit überhaupt informiert. Dabei war diese Information durch den Vereinsvorsitzenden an mich vorbildlich und sollte die Regel sein!
 
Offensichtlich ist, dass man inzwischen bei der Bundesgeschäftsstelle resp. beim BDPh in Sorge gerät, wenn man mir, dem Gambert, etwas zur Kenntnis gibt, was nicht ganz astrein ist. Man hätte sich eben jemanden als Vorsitzenden in Bayern gewünscht, der loyaler – sprich farbloser - ist. Man will niemanden, der die Wahrheit knallhart ausspricht, Verbesserungen anstrebt (auch neuerdings am Beispiel Thomas Höpfner zu erkennen) und Missstände anprangert.
 
Anzeige bei der Staatsanwaltschaft
 
Einen gewissen Höhepunkt bildete dann die Anzeige eines ehemaligen Vorstandsmitglieds bei der Staatsanwaltschaft in München gegen Roland Gleißner und auch gegen mich. Auch hier möchte ich nicht auf Einzelheiten eingehen. Zum Ergebnis: Selbstverständlich wurden die haltlosen Beschuldigungen von der Staatsanwaltschaft abgewiesen. Bloße Meinungsverschiedenheiten im Verband seien ganz bestimmt nicht Sache einer Staatsanwaltschaft, so der Bescheid sinngemäß.
 
Statt dass wir in Bayern geschlossen hinter der Vorstandschaft stehen und damit deutschlandweit unzweifelhaft erhebliches erreichen könnten, wird – von einigen wenigen - intern und hinten herum alles zerredet und untergraben. Streckenweise hat auch ein Mitglied der Vorstandschaft (es waren unterschiedliche Personen) dabei auch noch kräftig mitgemischt und viele Mitglieder haben sich deshalb täuschen lassen. Ich bin diesen Mitgliedern nicht böse, woher hätten sie auch die Wahrheit erfahren sollen? Aber es ist schon traurig, wie sich viele durch derartige Schaumschläger täuschen lassen.
 
Wählt keinen Gambert (Es gibt ja das bekannte Motto: „Der Gambert muss weg!“), sondern wählt diese Abnicker und Intriganten, dann könnt Ihr ganz sicher sein, dass sich in der Philatelie niemals etwas zum Besseren wenden wird! Ich jedenfalls beabsichtige aus genannten Gründen, mich im kommenden Jahr bei der Neuwahl nicht mehr zur Verfügung zu stellen.
 
Ich bedanke mich für Euere Aufmerksamkeit!

 

60 Jahre Landesverband Bayerischer
Philatelisten-Vereine e.V.

Die Jahre 1998 – 2007

Höchberg, 15.5.2008

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Briefmarkensammlerinnen und Briefmarkensammler,
 
der Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine e. V., unser Dachverband, begeht sein 60-jähriges Bestehen, und die Briefmarkensammlergemeinschaft Marktbreit e. V. als Ausrichter unseres LV-Tages, darf gleichzeitig auf 45 Jahre ihres Bestehens zurückblicken. Wir dürfen uns freuen, hier und heute gemeinsam diese zwei Jubiläen feiern zu dürfen. Es sei mir bei dieser Gelegenheit erlaubt, den beiden Vorsitzenden, Herrn Gambert vom LV Bayerischer Philatelisten-Vereine, sowie Herrn Mloschin von der Briefmarkensammlergemeinschaft Marktbreit e.V., hierzu Glückwünsche auszusprechen.
 
Ich darf hier einem Ansinnen unseres 1. Vorsitzenden, Herrn Ludwig Gambert, nachkommen und mich an die Zusammenfassung der letzten 10 Jahre unseres Landesverbandes wagen. Lieber Ludwig, ich will feststellen, dass mich dein Wunsch natürlich ehrt. Und hier in Unterfranken soll ich ja – deiner Aussage zufolge – Heimrecht haben, was immer auch darunter zu verstehen sein mag!
 
Als in Nördlingen beim LV-Tag 1998 Herr Josef Walter König aus Donauwörth zum 50.Gründungsjubiläum unseres Landesverbandes Bayerischer Philatelisten-Vereine e. V. in seinem Festvortrag die ersten 50 Jahre rekapitulierte, stellte er gleichzeitig fest, dass er mit seinen Ausführungen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebe. Diese Aussage darf ich auch für mich in Anspruch nehmen – wie sollte es bei einer Kurzfassung der zurück liegenden 10 Jahre Landesverbands-Historie auch anders sein?
 
Zunächst sei aber nochmals auf die Gründungssituation unseres Landesverbandes im Jahre 1948 eingegangen, wie sie Herr König aufgrund von Unterlagen unseres früheren und sicher allseits bekannter LV-Vorsitzende Wolfgang Jahn im sog. blauen Ordner „40 Jahre Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine e. V.“ dankenswerterweise zusammengetragen hat. Demnach wurde der Landesverband bayerischer Philatelisten-Vereine am 14.8.1948 in München gegründet. „Beschleunigender“ Anlass hierfür war
 
1. die 100ste Wiederkehr der Emission der ersten Bayerischen Briefmarken am 1.11.1849, der ersten deutschen Briefmarken überhaupt. Damit verbunden
 
2. die geplante Ausrichtung eines ersten Bundes- und Philatelistentages in München aus vorgenanntem Anlass.
 
Soweit so gut. Aber es soll damals bereits einen Landesverband bayerischer Philatelisten gegeben haben!
 
Anhand von Vereinsunterlagen stellt der ehemalige Vorsitzende des Briefmarkensammler-Vereins Erlangen e. V., Herr Norbert Bernhardt, fest, dass ein Landesverband bayerischer Philatelisten e.V., gegründet am 22.11.1947 im Nürnberger Hotel „Kaiserhof“ bereits bestand. In Vorbereitung der Gründung eines neuen Landesverbandes bayerischer Philatelisten-Vereine in München waren die Herrn Buchspieß und Pfenninger veranlasst worden, diesen Sachverhalt abzuklären. Nach ihren Ermittlungen habe der in Nürnberg gegründete Landesverband jedoch nicht mehr bestanden. In der Festschrift „50 Jahre Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine e. V“ führt Benno Groß – sich offensichtlich auf die gleiche Zusammenfassung von Herrn Jahn beziehend – dazu aus, dass ein Landesverband bayerischer Philatelistenvereine e. V. nicht bestand, weshalb auf eine nicht autorisierte Privatgründung eines Herrn Betzel (richtig wohl Betzelt) in Nürnberg auch nicht Rücksicht genommen werden brauche. Bemerkt sei hier, dass wohl alle unsere Sammlervereine keine Gründungen von Amts wegen sind.
 
Aus Erlangen wird dazu lakonisch festgestellt, dass es sich bei der Mitteilung der Herren
Bauchspieß und Pfenninger um „eine bewusste Falschmeldung“ handle.
 
Dies ist nicht der Ort, auf weitere Einzelheiten einzugehen. Nur soviel: Das genaue Datum der Auflösung dieses Landesverbandes bayrischer Philatelisten e.V. ist offenbar nicht bekannt. Ein vermutlich letztes Rundschreiben Nr. 15 stammt jedoch vom Dezember 1948, also immerhin vier Monate nach Gründung unseres Landesverbandes Bayerischer Philatelisten-Vereine e.V. Dieser in Nürnberg gegründete Landesverband Bayern war nach Darstellung aus Erlangen auch keine Privatgründung des Herrn Betzelt. Vielmehr sei die Gründung nach intensiver Vorbereitung unter Teilnahme von Vereinen und Personen nicht nur aus einer Stadt erfolgt. Der Landesverband habe auch eine Satzung gehabt. Dieser LVB, dem der Briefmarkensammler-Verein Erlangen e. V. mindestens noch 1949 angehört habe, soll bereits Mitglied im wieder aufgelebten, aber neu benannten Bund Deutscher Philatelisten gewesen sein. Der hier dargestellte Sachverhalt ist nur ein Auszug der von Herrn Bernhardt in diesem Zusammenhang gesammelten Vereinsunterlagen. Möglicherweise könnten aus dem Archiv des BDPh e. V. weitere Einzelheiten dazu erlangt werden.
 
Ich denke, der vom Erlanger Verein dargelegte Sachverhalt sollte Anlass genug sein, die LVChronik auf ihren Gründungspart hin zu überprüfen und diesen erforderlichenfalls neu zu
formulieren.
 
Ergänzenswert erscheint mir auch noch der Bereich der Ausstellungen innerhalb unseres LV, nachdem neben der IBRA '73 in München nur jeweils die Orte von „Landesverbandsausstellungen“ genannt sind. Die Ausstellungsordnung (AO) des BDPh e. V. aber kennt den Begriff so gar nicht, vielmehr sind sie in der AO als „Regionale Ausstellungen (Rang 2)“ bezeichnet. Deshalb sollte man m. E. auch besser jeweils von einer „Rang-2-Ausstellung im LV Bayern“ sprechen. Denn der LV ist kaum in die Vorbereitung und Durchführung einer solchen Wettbewerbsausstellung eingebunden. Sie dürfen mir glauben, ich weiß wovon ich hier spreche.
 
Zu registrieren bleibt in diesem Zusammenhang die von der Briefmarkensammler-Gemeinschaft im Bundesbahnsozialwerk Bezirk Nürnberg im Jahre 1985 unter ihrem Vorsitzenden Wilhelm Maihöfner äußerst erfolgreich ausgerichtete FERPHILEX '85 als Internationale Briefmarkenausstellung der Eisenbahner-Philatelisten in der FISIAC und Nationale Ausstellung des BDPh im Rang 1 in den Nürnberger Messehallen.
 
Und der Ausstellungsleitung von Monsignore Hermann Wütschner wurde vom Verein für Briefmarkenkunde Würzburg von 1880 e. V. die TRILATERALE WÜBA '91, die bisher einzige Rang-1-Ausstellung für die nationalen Philatelistenverbände Österreichs, der Schweiz und Deutschlands auf deutschem Boden durchgeführt. Außergewöhnlich war wohl der Festabend im Gartensaal, im Weißen Saal und im Kaisersaal in der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Würzburger Residenz Balthasar Neumanns. Spitzenfunktionäre der beteiligten Verbände, sogar des Philatelie-Weltverbandes, der FIP, wie natürlich auch unseres LV, gaben uns mit ihrer Anwesenheit die Ehre. Insgesamt eine zweifellos gelungene philatelistische Veranstaltung in bezaubernder Umgebung.
 
Ich wüsste nicht, warum solch hochrangige Ausstellungen nicht auch unserem Landesverband zur Ehre gereichen und somit in seiner Chronik verankert sein sollten? Ausstellungen allgemein sind meiner Überzeugung nach auch immer Glanzlichter für den LV!
 
Nun aber endlich zu den zurück liegenden 10 Jahren unseres LV Bayern als Anschluss an den Festvortrag von Josef Walter König zum 50sten Gründungsjubiläum. Ich will mich deshalb auch der Systematik des Autors anschließen und die Jahre 1998 bis 2007 unter die Ägide der zwei LVVorsitzenden  stellen, also jeweils deren Ära zuordnen.
 
29.4.1990 – 28.5.2000, hier ab 1998
 
Bertold Schumacher, Unterhaching/Nürnberg
 
Der
50. LV-Tag fand am 29.3.1998 in Nördlingen statt, ausgerichtet von den Briefmarkenfreunden Nördlingen e. V. unter Führung ihres Vorsitzenden Franz Haas. Aus dem Kreis der vielen Gästen, die Berthold Schumacher als LV-Vorsitzender aus Philateliekreisen begrüßen durfte, seien als Delegierter des BDPh, Reiner Wyszomirski, Peter Girlich vom Partnerverband Sächsischer Philatelistenvereine e. V., und Postdirektor Zapf von der Postdirektion München, genannt. Das Prozedere des LV-Tages lief wie gewohnt unproblematisch ab. Der Vorschlag, den Jahresbeitrag für LV und BDPh bei 18 DM zu belassen, wurde selbstverständlich einstimmig angenommen. Den Zuschlag für die Ausrichtung der Veranstaltung zum Tag der Briefmarke 1999 unter dem Motto „1949 – 1999 50 Jahre Bundesrepublik Deutschland“ ging an den Briefmarkenverein Dilllingen e.V.
 
Neben insgesamt 43 Verdienstnadeln des BDPh in Bronze, 11 in Silber, konnten auch noch drei Verdienstnadeln des BDPh in Vermeil an die Herrn Anton Dachwald, Dillingen, Josef Hofreiter, Regensburg, und Jürgen Hammer, München, überreicht werden. Die Verdienstmedaille des LV in Gold wurde den Herren Edmund Franz, Kempten, Alfred Kindl, Regensburg und Franz Zielinski, Weiden, zuerkannt. Und die höchste Auszeichnung des LV, den Bayernthaler, erhielt Herr Erwin Stumpf, Rosenheim, der den Philatelisten Verein Rosenheim e. V. unendliche 45 Jahre erfolgreich geführt hat.
 
Die Briefmarkenausstellung im Rang 2 führte 1997 der Philatelisten Verein Rosenheim e.V. durch, der dafür auch Dank und Anerkennung des Vorsitzenden entgegen nehmen durfte.
 
Im Protokoll dieses 50. LV-Tages ist auch festgehalten, dass der Vorsitzende des Briefmarkensammlervereins Erlangen e. V., Herr Norbert Bernhardt, „eine Korrektur zur Geschichte des LV“ vorgetragen hat. Lapidar ist dazu vermerkt, dass diese Darlegung der Fassung des Festvortages von Sammlerfreund Josef Walter König in einer Fußnote berücksichtigt sei! Das war's dann!
 
Der
51. LV-Tag am 18.4.1999 war nach Sulzbach-Rosenberg vergeben; der LV-Vorsitzende, Herr Schumacher, sprach der 1. Vorsitzenden der Briefmarkenfreunde Sulzbach-Rosenberg e. V., Frau Karin Übler, Dank und Anerkennung für die hierzu vom Verein geleistete Arbeit aus.
 
Der LV-Vorstand, das ist satzungsgemäß der 1. und der 2. Vorsitzende sowie der Schatzmeister, wurde einstimmig von den 93 anwesenden bzw. vertretenen Vereinen entlastet. Im Anschluss daran referierte Regionaldirektor Werner Scheller von der Deutschen Post AG zum Thema „Die Post im Wandel der Zeit aus philatelistischer Sicht“, wofür ihm großer Beifall gezollt wurde. Persönlich kann ich dazu anmerken, dass Herr Scheller bereits in jungen Jahren als Schalterbeamter in Würzburg für uns Sammler ein umfangreiches und arbeitsintensives Sondermarkenlager vorrätig hielt. Klar, dass sich der Verein für Briefmarkenkunde Würzburg seit Jahrzehnten seiner Mitgliedschaft erfreuen darf!
 
Geehrt wurden:

  • mit der Verdienstnadel des BDPh in Vermeil die Herren Hans-Georg Klemm, Erlangen
    und Hans Neumeier, Ansbach,
     
  • mit der Landesverbandsmedaille in Gold Herr Helmut Summer, Lauf, und
     
  • mit dem Bayernthaler Herr Ernst Brockmann, Unterhaching.

Die regionale Ausstellung im Rang 2 stand ganz im Zeichen des Jubiläums 150 Jahre bayerische Briefmarken, verbunden mit einem herausragendem Bayernsalon und einem weiteren exklusiven Salon, ausgerichtet vom Münchner Briefmarkenklub unter Führung seines Vorsitzenden Dr. Gmach.
 
Ein Antrag auf Erhöhung des Beitrags wegen einer Anhebung des abzuführenden Betrages an den BDPh wurde auf den nächsten LV-Tag verschoben.
 
Erinnert wurde an 163 im vergangenen Jahr verstorbene Sammlerfreunde, wobei die Herrn Eduard Peschl und Karl-Josef Zipp, beide Passau, sowie Johann Gerret, München, stellvertretend benannt wurden.
 
Zum
52. LV-Tag am 28.5.2000 mit turnusgemäßer Neuwahl der Vorstandschaft war nach Farchant eingeladen; der scheidende LV-Vorsitzende, Herr Bertold Schumacher, begrüßte als Ehrengäste die Herren Wilhelm van Loo, BDPh-Vorstandsmitglied, Franz-Josef Lindauer, Fachstellenleiter Forschung und Literatur im BDPh, sowie die Herren LV-Vorsitzenden Dieter Hartig aus Hessen und Peter Girlich aus Sachsen. Sein Dank galt dem Briefmarkensammler-Club „Philatelia“ e.V. in Garmisch-Partenkirchen unter seinem Vorsitzenden Toni Poettinger für die Ausrichtung dieser LV-Veranstaltung. Gleichzeitig wurden am Veranstaltungsort Farchant zwei Briefmarkenwettbewerbs-Ausstellungen im Rang 3 durchgeführt. Ehrend erinnerte der LVVorsitzende an die im Jahre 1999 verstorbenen Sammlerfreunde, wobei er namentlich die Herrn Dr. Arno Debo, München, Wilhelm Eisenbeiß, Regensburg, und Franz Müller, Roth, in Erinnerung rief.
 
Das herausragende philatelistische Ereignis für ganz Deutschland war zweifellos die Briefmarken-Weltausstellung IBRA '99 vom 27.4. bis 4.5.1999 in den Hallen der Messe Nürnberg, die hauptverantwortlich von unserem Ehrenvorsitzenden und BDPh-Präsidenten Michael Adler, Forchheim, mit außergewöhnlichem Erfolg ausgerichtet wurde. Unglaubliche 123.000 Besucher drängten zu den Exponaten aus aller Welt und belagerten die Händlerstände. Zweifellos ein Markstein nicht nur der deutschen Philatelie!
 
Nach erfolgreichen 10 Jahren stand Herr Bertold Schumacher für das Ehrenamt des Landesverbandsvorsitzenden nicht mehr zur Verfügung. Dies galt ebenso für den seit April 1987 als Schatzmeister tätigen Ernst Brockmann.
 
Ab 28.5.2000, hier bis 2007
 
Ludwig Gambert, Hammelburg
 
Die Neuwahlen erbrachten folgenden Vorstandschaft:
 
1. Vorsitzender: Herr Ludwig Gambert, Hammelburg,
 
2. Vorsitzender: Herr Benno Groß, Kirchseeon (Wiederwahl),
 
Schatzmeister: Herr Dr. Walter Koch, Fürstenfeldbruck.
 
In Anerkennung ihrer herausragenden Verdienste um unseren LV Bayern wurde Herrn Bertold Schumacher der Ehrenvorsitz im LV und Herrn Ernst Brockmann die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Beide wurden gleichzeitig mit der Verdienstmedaille des LV in Gold geehrt.
 
Die Verdienstnadel des BDPh in Vermeil erhielten die Herrn Peter Baer, Nürnberg, Lothar Hollrieder, Germering, und Ralf Stahler, Amberg, angeheftet, die Verdienstmedaille des LV in Gold wurde zudem den Herren Theo Grohmann, Marktbreit, und Karl Inderst, Neumarkt, überreicht. Und noch eine außergewöhnliche Ehrung: Herr Martin Erler, Icking, einsamer Experte und steter Kämpfer in Sachen Fiskalphilatelie, erhielt für sein umfangreiches literarisches Werk aus der Hand des BDPh-Delegierten, Herrn van Loo, die höchste Auszeichnung für Forschung und Literatur, die Ehrennadel in Vermeil, angeheftet.
 
Der neue LV-Vorstand wurde sogleich mit gravierende Änderungen sowie restriktiven Bestimmungen des BDPh e.V. in Abstimmung mit der Stiftung für Philatelie und Postgeschichte im Ausstellungswesen konfrontiert, die auch gegenwärtig das Ausstellungswesen dominieren. Bundesweit waren künftig nur noch vier Rang-2-Ausstellungen vorgesehen. Allerdings sollte der Zuschuss aus Mitteln der Stiftung Philatelie und Postgeschichte auf 22.500 DM angehoben werden. Wegen rechtlicher Bedenken habe der LV Bayern zwar Einspruch eingelegt, allerdings ohne Erfolg im Verwaltungsrat.
 
Außerdem führte der BDPh ab dem Jahre 2000 neue, permanent gültige Mitgliedsausweise ein, die für LV und Vereine mit Mehrkosten und zusätzlicher Arbeit verbunden waren. Und die neuen Mitgliedsausweise bleiben im Eigentum des BDPh. Damit eventuell verbundene Probleme werden vom BDPh in Kauf genommen.
 
Schließlich wurden vom BDPh auch noch neue Ausstellerpässe eingeführt und deren Verwaltung zentralisiert. Aber dies ist sicher im Sinne der organisierten Philatelie.
 
Mit der WÜBA 2000, Ausstellungsleiter Herr Thomas Knell, führte der Verein für Briefmarkenkunde Würzburg von 1880 e.V. innerhalb von 20 Jahren seine dritte regionale Wettbewerbsausstellung im Rang 2 durch und feierte gleichzeitig als ältester bayerischer Briefmarkensammlerverein sein 120-jähriges Bestehen. Angeschlossen war ein Liechtenstein-Salon für den überörtlichen Ring der Liechtensteinsammler anlässlich dessen 70-jährigen Bestehens.
 
Der
53. LV-Tag wurde am 1.4.2001 vom Briefmarken-Münzsammler-Verein Poing e.V. unter seinem Vorsitzenden Günter Grassinger ausgerichtet. Der LV-Vorsitzende, Herr Ludwig Gambert, konnte als Gäste u. a. den BDPh-Präsidenten, Herrn Michael Adler, Forchheim, sowie die bayerische Staatsministerin, Frau Christine Stevens, begrüßen. Beim Gedenken der im zurück liegenden Jahr verstorbenen Sammlerfreunde unseres LV wurden die Herren Burgfried Hanel, Nürnberg, Anton Dachwald, Dillingen, sowie Edler und Ritter von Traitteur, Forchheim, in Erinnerung gebracht.
 
In seinem ersten Jahresbericht sprach der LV-Vorsitzende nochmals die vom BDPh beschlossenen Veränderungen im Ausstellungswesen an, die nicht zuletzt durch den Widerspruch des LV-Bayern doch nicht so restriktiv ausgefallen seien wie zunächst geplant. Kritisch wurden Mehrarbeit für den LV und Mehrkosten für die Vereine mit der Einführung der nunmehr unbegrenzt gültigen BDPh-Mitgliedsausweise dargestellt.
 
Der LV-Schatzmeister Dr. Koch musste für das zurückliegenden Jahr ein Defizit von über 27.000 DM verbuchen.
 
Die Arbeitsgemeinschaft Weltraumphilatelie unter Ihrem Leiter Peter Wilhelm und der BSV Siemens München e.V. führten im Jahr gemeinsam die Regionale Briefmarkenausstellung im Rang 2 in Garching bei München durch, wofür ihnen der LV Dank und Anerkennung zollte.
 
Beschlossen wurde in Poing, bis zum nächsten LV-Tag eine Satzungsänderung zu erarbeiten, die insbesondere die künftige Einbindung des überörtlichen Vereins 01.185 rechtlich sicherstellen sollte.
 
Kitzingen war Gastgeber des
54. LV-Tages am 14. April 2002, zu dem der LV-Vorsitzende, Herr Ludwig Gambert, den Ehrenvorsitzenden des LV und Ehrenpräsidenten des BDPh, Herrn Michael Adler, Forchheim, sowie als Delegierten des BDPh dessen Schatzmeister, Herrn Franz Fischer, Leipzig, begrüßen konnte. Sein Dank galt dem langjährigen Vorsitzenden des Vereins der Briefmarken- und Münzsammler Kitzingen e.V., Herrn Hans Frühwald, zusammen mit den
Vereinsmitgliedern für die Ausrichtung des LV-Tages. Anschließend folgte das Gedenken an die
im zurückliegenden Jahr verstorbenen Sammlerfreunde.
 
In seinem Jahresbericht ging der LV-Vorsitzende auf den Philatelistentag des BDPh in Garmisch-Partenkirchen wie auch auf die damit verbundene internationale Rang-2-Ausstellung ALPENADRIA als herausragende philatelistische Veranstaltung in Bayern ein. Sein Dank galt dem BDPh als Veranstalter sowie dem ausrichtendem Verein „Philatelia“. Bereits im Oktober 2001 war unserem Ehrenvorsitzenden im LV, Herrn Michael Adler, für seine vielfältigen Verdienste die höchste Auszeichnung, der Bayernthaler, überreicht worden.
 
Zum
55. LV-Tag am 27.4.2003 mit Vorstandschaftswahlen traf man sich erneut in Schwandorf. Hier konnte der LV-Vorsitzende, Herr Gambert, als Ehrengäste den Schatzmeister des BDPh e.V., Herrn Franz Fischer, und den Vorsitzenden des LV Sächsischer Philatelistenvereine e.V., Herrn Peter Girlich, beide Leipzig, begrüßen.
 
Im Gedenken an die im zurückliegenden Jahr verstorbenen Sammlerfreunde würdigte der LVVorsitzende Herrn Andreas Salzl, Schwandorf, für sein langjähriges Engagement in der
organisierten Philatelie.
 
Von den 157 Vereinen im LV waren 112 anwesend oder ließen sich vertreten. Die folgende
Neuwahl ergab:
 
1. Vorsitzender Herr Ludwig Gambert (Wiederwahl mit 295 Ja-Stimmen),
 
2. Vorsitzender Herr Willi Castro, Kissing mit 229 Ja-Stimmen (bei 134 Stimmen für den
Gegenkandidaten, Herrn Volker Knopp, Landshut
 
Schatzmeister Dr. Walter Koch, Fürstenfeldbruck (Wiederwahl mit 330 Ja-Stimmen).
 
Danach referierte Herr van Loo kenntnisreich und überzeugend als langjähriger Fachmann zu den Einsatzmöglichkeiten und -praktiken des Computers im Bereich der Philatelie mit mancherlei Tipps für Sammler und Vereinsführung.
 
Als Delegierter des BDPh erklärte sich Herr Franz Fischer in seinem Grußwort u. a. zu den Auflagen von Briefmarken-Neuausgaben der Deutschen Post, einer notwendigen Mitgliederwerbung in den Vereinen und zur Verbandszeitschrift „philatelie“, wobei er feststellte, dass die Erhöhung von 10 auf 12 Ausgaben „philatelie“ jährlich keine Mehrkosten verursachen würde – womit er allerdings bei der Versammlungsmehrheit erhebliche Zweifel weckte.  Abschließend warb er dann noch – wenig nachvollziehbar und in einem gewissen Widerspruch – um Zustimmung für eine Beitragserhöhung seitens des BDPh ab dem Jahr 2005.
 
Der Briefmarkensammlerverein 1904 Amberg e.V. mit seinem Vorsitzenden und Regionalbeirat für die Oberpfalz, Herrn Hans Dietmayr, war Ausrichter des
56. LV-Tages am 25.4.2004, der nicht nur die Glückwünsche zum 100-jährigen Vereinsjubiläum, sondern auch den Dank für die geleistete Organisation entgegennehmen durfte. Bei diesem LV-Tag konnte der LV-Vorsitzende als Ehrengäste BDPh-Präsident Dieter Hartig, den Vorsitzenden des Verwaltungsrats im BDPh, Dr. Eckart Bergmann, den LV-Ehrenvorsitzenden und BDPh-Ehrenpräsident Michael Adler mit Gattin, sowie Bertold Schumacher, Ehrenvorsitzender des LV Bayern, begrüßen.
 
Vom 19.-21.9.2003 richteten der Briefmarkensammlerverein Augsburg e.V., der Briefmarken-Club Augusta e.V. und die Briefmarkensammler-Gemeinschaft in der Stiftung Bahn Sozialwerk gemeinsam die Briefmarkenwettbewerbsausstellung AUBA2003 im Rang 2 in der Fuggerstadt aus.
 
In der Versammlungsfolge kamen frühere Vorwürfe des Herrn Lutz, München, gegenüber der LV-Vorstandschaft zur Sprache. Nachdem BDPh-Präsident Hartig Harmonie für unseren LV eingefordert hatte, entschuldigte sich Herr Lutz – in Bedrängnis geraten – für früher gemachte Vorwürfe hinsichtlich einer „Franken-Mafia“, nicht jedoch für ebenfalls zurückliegenden Äußerungen gegenüber der Vorstandschaft. Die aus den Spannungen mit Herrn Lutz resultierende Problematik glimmt immer noch und belastet nicht nur die Arbeit der Vorstandschaft. Im Zusammenhang mit dem LV gab es außerdem diverse kritische, im Protokoll nicht näher spezifizierte Äußerungen der Vereinsvorsitzenden aus Lohr und aus Landshut.
 
In seinem Bericht als Kassenprüfer stellt Herr Dr. Aberer fest, dass er – erstmals seit er in diesem Amt sei – von einem erwirtschafteten Gewinn sprechen könne. Gleichzeitig kritisiert er aber großeRückstände bei den Beitragseingängen seitens einzelner Mitgliedsvereine.
 
Bei diesem LV-Tag wurde Herr Benno Groß, Ebersberg, einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt. Nach über 30-jähriger Funktionärstätigkeit im LV, so als 2. Vorsitzender, LV-aktuell-Redakteur, Beirat usw., wollte er sich für ein Ehrenamt nicht mehr zur Verfügung stellen. Gleichzeitig erhielt „Maria“, die mit ihrem Gatten Benno unserem LV ebenfalls stets zu Diensten stand, vom LVVorsitzenden als Anerkennung und zum Dank einen Blumenstrauß. Die Verdienstnadel des BDPh in Vermeil erhielten Manfred Kretschmer, Schwabach, Josef Lutzenberger, Augsburg, Johann van Soeren, Bubenreuth, sowie Martin Erler, Icking. Günther Hartel, Hollenbach, bekam die Ehrennadel des LV in Vermeil.
 
Der
57. LV-Tag am 1.5.2005 in Michelau wurde vom Briefmarken-Sammler-Verein Michelau e.V. ausgerichtet. Für die geleistete Organisation wurde dem Vereinsvorsitzenden, Herrn Klaus Steiner, Dank und Anerkennung ausgesprochen. Begrüßen konnte der LV-Vorsitzende als Gäste aus dem Kreis der organisierten Philatelie den Präsidenten des BDPh e.V., Herrn Dieter Hartig, den Vorsitzenden des Verwaltungsrates im BDPh, Herrn Dr. Eckart Bergmann, Herrn Michael Adler, Ehrenpräsident des BDPh und Ehrenvorsitzender des LV Bayern, und Herrn Benno Groß, Ehrenmitglied im LV.
 
Beim Gedenken der Toten wurden stellvertretend die Herren Paulus Paul, Peter Zimmermann, Eckart Kleiber und Manfred Kretschmer genannt.
 
Ein neu erarbeiteter Entwurf als LV-Satzung wurde mehrheitlich abgelehnt, gleichzeitig aber dafür gestimmt, eine Kommission zu bilden, die eine überarbeitete Satzung beim nächsten LV-Tag vorstellen sollte. Eine weitere Abstimmung erbrachte eine künftige Reduzierung der LV aktuell aus Kostengründen von jährlich vier auf drei Ausgaben. Abgelehnt wurden außerdem den jeweiligen LV-Geschäftsführer als viertes Mitglied in den Vorstand des LV aufzunehmen sowie neu einen Pressesprecher einzuführen.
 
Im alljährlichen Wettbewerb für die meist geworbenen Neumitglieder wurde dem Briefmarkensammler-Club Philatelia e.V. die Prämienzuweisung verweigert, da von diesem Verein offensichtlich in Auseinandersetzung mit dem LV gleichzeitig viele Mitglieder abgemeldet worden waren.
 
Anlass zur Diskussion waren auch Unkosten des LV im Zusammenhang mit der Philatelistischen Akademie Bayern e.V., der Münchener Internationalen Briefmarkenbörse sowie dem Landesjugendring Bayern e.V. Insgesamt führen Mindereinnahmen des LV zu erhöhten Sparmaßnahmen.
 
Eine besondere Ehrung wurde dem langjährigen und verdienstvollen LV-Ausstellungswart, Herrn
Jörg Maier, zuteil, der zum Ehrenmitglied ernannt wurde.
 
Der
58. LV-Tag am 28.5.2006 in Marktredwitz wurde vom Verband Oberfränkischer Briefmarkensammler-Vereine e.V. unter seinem Präsidenten, Herrn Dieter Simon, ausgerichtet, dem dafür auch der Dank unseres LV-Vorsitzenden Ludwig Gambert galt. Ein Willkommensgruß galt dem BDPh- und LV-Ehrenpräsidenten Michael Adler, Forchheim, sowie Herrn Herbert Kroog als Delegiertem des BDPh.
 
In seinem Jahresbericht kritisierte der LV-Vorsitzende bestimmte Vereins- und Verbandsfunktionäre, wobei auch vom „Querulanten“ die Rede war. In der Folge kam es zu lebhaften Diskussionen, wobei dem Vorstand Inaktivität unterstellt wurde, da nach einem Beschluss des LV-Tages in Poing 2001 eine neue LV-Satzung, die bereits 2002 beschlossen werden sollte, immer noch ausstand. Inzwischen waren aber 5 Jahre ins Land gegangen!
 
Es gab auch Erfreuliches: als neues Mitglied im LV Bayern konnte der Verein für Briefmarken-, Münzen- und Heimatsammler Memmingen e.V. vom Vorsitzenden willkommen geheißen werden. Gleichzeitig dankte er der Beirätin für Schwaben, Frau Gertrud Vahlbruch, für Ihre gelungenen Bemühungen.
 
Erinnert wurde auch an die Rang-2-Ausstellung MABRIA '05 vom 26.-28.8.2005, die von der Briefmarkensammlergemeinschaft Marktbreit e.V. unter Führung ihres Vorsitzenden Stefan Mloschin, erfolgreich ausgerichtet worden war.
 
Nach Entlastung des Vorstandes kam es turnusgemäß zur Neuwahl. Von den 123 anwesenden bzw. vertretenen Vereine, die insgesamt 352 Stimmen hatten, wurden gewählt zum:
 
1. Vorsitzenden Herr Ludwig Gambert, Hammelburg (Wiederwahl mit 208 Ja-Stimmen),
 
2. Vorsitzenden Herr Erhard Ansorge, Fraunberg (Neuwahl mit 189 Ja-Stimmen,
Gegenkandidat Willi Castro, 156 Ja-Stimmen),
 
Schatzmeister Herr Roland Gleißner, Mainroth (Neuwahl mit 326 Ja-Stimmen).
 
Für alle drei Ehrenämter waren weitere Kandidaten vorgeschlagen worden, die jedoch von den Benannten jeweils ausgeschlagen wurden (ausgenommen Willi Castro, der in Abwesenheit für das Amt des 2. Vorsitzenden wieder kandidierte).
 
Die Verdienstnadel des BDPh in Vermeil wurde Herrn Willi Castro, München, zuerkannt. Frau Edina Tschernich, Kümmersbruck, wurde zum Abschied aus ihrem Ehrenamt beim Landesjugendring Bayern mit der Verdienstnadel des LV-Bayern in Vermeil geehrt.
 
Zum
59. LV-Tag am 13.5.2007 war nach 7 Jahren erneut nach Farchant eingeladen. Der Vorsitzende des LV Bayern, Herr Ludwig Gambert, konnte zu Beginn u. a. den Delegierten des BDPh, Herrn Herbert Kroog, Gorleben, begrüßen.
 
Die Vorzeichen für diesen LV-Tag standen nicht gut! Nach mehrjährigen Querelen mit dem LV, deren Ursachen bisher aber nie deutlich wurden, ließ der Vorsitzende des den LV-Tag ausrichtenden Vereins „Philatelia“ e.V. Garmisch-Partenkirchen, Herr Toni Poettinger, bereits am Vorabend durchblicken, dass er während des LV-Tages mit seinem Verein den LV verlassen werde. Beim Festabend am Samstag bekam unser LV-Vorsitzender, Herr Gambert, nicht einmal Gelegenheit zu einem Grußwort! Interessant wäre in diesem Zusammenhang zweifellos, ob die Vereinsmehrheit ein derartiges Verhalten ihres 1. Vorsitzenden mit trägt? Beim LV-Tag erklärte der Vorsitzende des Philatelia die Abmeldung von Mitgliedern seines Vereins und begründet dies „mit mangelnder Kooperation“ – was immer dies auch sein mag? – seitens des LV-Vorsitzenden.
 
Nach längerer Diskussion kam es auf Drängen aus der Hauptversammlung zu einer weiteren Entschuldigung seitens des LV-Vorsitzenden, nachdem er dies zuvor bereits in unserer Verbandsschrift LV-aktuell kund getan hatte.
 
Herr Poettinger nahm diese Entschuldigung per Handschlag auch an und erklärte anschließend – was jedoch nicht im Protokoll vermerkt ist – dass er von der geplanten Abmeldung von Vereinsmitgliedern Abstand nehmen und die seitens des Philatelia noch vorenthaltenen Beiträge kurzfristig an den LV zu überweisen werde. Quasi als Bestätigung der „mangelnden Kooperation“ lag im Dezember 2007 wieder einmal eine Austrittserklärung für über 180 Philatelia-Mitglieder beim LV vor. Unter Berücksichtigung der allen ihren Verpflichtungen nachkommenden übrigen Vereine stellt sich die Frage, wie lange der LV dieses groteske Taktieren des Philatelia noch mitmachen will? Diese Vereinspolitik kann weder im Sinne des LV noch des BDPh sein – sie geht zudem zu Lasten aller Vereine im LV!
 
Im weiteren Verlauf wurde vom langjährigen Einweisungsbeauftragten und früheren Geschäftsführer des LV, Herrn Jürgen Hammer, das Rot vom Umschlag der LV-aktuell – wie es im Protokoll heißt – moniert. Auf spätere Rückfrage erklärte Herr Hammer aber, dass sich sein Einwand auf das Rot in der Umrandung des LV-Logos bezogen habe.
 
Der 2. Vorsitzende des LV, Herr Erhard Ansorge, beklagte mangelnde Zusammenarbeit seitens des 1. Vorsitzenden. Herr Gambert wies diese Vorwürfe jedoch entschieden zurück.
 
Ehrend gedacht sei hier all der Sammlerfreunde, die wir ein Stück ihres Lebensweges begleiten durften und die im zurückliegenden Jahr für immer von uns gehen mussten. Stellvertretend genannt sei Herr Peter Wilhelm, Garching.
 
Anlässlich dieses LV-Tages wurden 9 Verdienstnadeln des BDPh in Bronze und 7 in Silber vergeben. Nach langen Jahren in verschiedenen Ehrenämtern des LV, aus denen er sich nach und nach auf eigenen Wunsch zurückgezogen hatte, wurde Herr Jürgen Hammer vom LVVorsitzenden mit besten Wünschen für die Zukunft verabschiedet.
 
Wie heißt es doch so schön, wenn etwas nicht klappt: Die Hoffnung stirbt zuletzt! Vielleicht gelingt es doch, dass bei diesem LV-Tag in Marktbreit die längst fällige neue Satzung verabschiedet und in Kraft gesetzt werden kann! Es wäre ein Hoffnungsschimmer für eine erfolgreichere Zukunft!
 
Das Ende dieser letzten 10 Jahre kann man sicherlich nicht als Ruhmesblatt für unseren LV Bayern bezeichnen! Hinzu kommt eine äußerst negative, ja Besorgnis erregende Entwicklung! Gehörten Ende 1998 noch 161 Vereine mit 10.912 Mitgliedern unserem LV an, so waren es nach Aussage des 2. Vorsitzenden im LV, Herrn Ansorge, Ende 2007 nur noch 152 Vereine mit 8. 288
Mitgliedern. Und inzwischen sollen weitere Vereine ausgetreten sein!
 
Erlauben Sie mir hierzu eine persönliche Bemerkung:
 
Da im Zusammenhang mit den Austritten offensichtlich ein Nord-Süd-Gefälle besteht, könnte auch eine Abstimmung mit den Füßen in Opposition zu bestimmten Verbandsfunktionären gesehen werden. Dies erscheint mir nicht nur undemokratisch, sondern auch äußerst brisant. Haben wir doch erst vor wenigen Jahren dank der Bemühungen unseres Ehrenvorsitzenden Michael Adler eine Jahrzehnte währende problembehaftete Verbandsteilung überwunden. Diese offensichtlich immer noch nicht restlos vernarbte Teilung sollte allen im LV in Erinnerung sein und zu denken geben! Gefordert sind in diesem Zusammenhang in gleicher Weise die Vereinsfunktionäre wie auch die Verbandsfunktionäre, aber auch die Mitglieder in den einzelnen Vereinen. Eigensinn ist hier nicht nur unangebracht, sondern gemeinschädlich!
 
Wir brauchen einen starken LV und einen starken BDPh – soll das immer noch schönste Hobby der Welt letztlich nicht nur über das Internet verwaltet werden! Wo blieben dann Tauschtage, Börsen, Briefmarkenausstellungen, Vereinstreffen und Vereinsfeste? Vergessen die Sammlerfreunde/-freundinnen, vergessen die Vereinsreisen, das erwartungsvolle Suchen beim Briefmarkenhändler anlässlich organisierter Großtauschtage – und vermutlich auch das Gestalten einer Sammlung, eines Exponats!
 
Aber ich glaube, die dargelegte Situation ist ein spezielles bayrisches Problem und nicht ein
Problem der organisierten Philatelie in Deutschland allgemein. Für diese Annahme sprechen die vielen Briefmarkenauktionen großer und größter Auktionshäuser mit Millionenumsätzen, gut besuchte und für Händler zufriedenstellende Briefmarkenmessen, fleißige philatelistische Forscher und Autoren wie auch Forschungs- und Arbeitsgemeinschaften, gut geführte Vereine, die unser Hobby auch in die Öffentlichkeit tragen.
 
Ich habe kein Rezept, wie wir das Briefmarkensammeln einer breiteren Öffentlichkeit interessant machen können. Vielleicht sollte sich der BDPh intensiver mit dem Internet befassen und unterschiedliche Briefmarkensammlungen einstellen, um allgemein Interesse nicht nur bei jungen Surfern zu wecken? Aber es gibt bestimmt viele und bessere Ideen. Wir sollten sie nur vielfältig wahrnehmen!
 
Und noch eins: Briefmarkensammeln sollte eigentlich ein friedliches Hobby sein!
 
Ich danke Ihnen!
 
Walter Gabriel

 

Philatelistische Bibliothek München

Auszug aus dem Jahresbericht 2007
 
Personelle und organisatorische Veränderungen
 
keine
 
Öffentlichkeitsarbeit
 
Auf den Internationalen Briefmarkenbörsen im MOC München-Freimann vom 1.- 3. März
und in Sindelfingen vom 26. - 28. Oktober 2007 hatten wir wieder unseren Stand um Besuchern die Recherche im Online-Katalog der Münchner Stadtbibliothek zu zeigen und unsere wichtigsten Neueingänge zu präsentieren.
 
Das Highlight war sicherlich die Teilnahme an der Rang 1 Ausstellung für Literatur LIPSIA vom 28. – 30. Sept. in Leipzig, wo man den hohen Stellenwert der Literatur in der Philatelie eindrucksvoll miterleben konnte. Sowohl der Wettbewerb als auch das Rahmenprogramm waren hervorragend.
 
Medienangebot
 
Nachdem diesmal keine aufgestauten Bestellungen von 2006 vorlagen, konnte der normale Etat 2007 für die neu erschienene Literatur verwendet werden. So konnten alle wichtigen Neuerscheinungen aus dem europäischen Raum und teils auch darüber hinaus angeschafft werden.
 
Die Nebenkosten für Porto, Steuer und Bankkosten waren 2007 fast 40% niedriger als 2006, was auch daran liegt, dass wir in Übersee kaum mehr Einzelbestellungen vornehmen.
 
Bei den
Zeitschriften war die Negativmeldung dass die U.S. Post die Seepost komplett abgeschafft hat und viele der U.S. Arbeitsgemeinschaften, die Ihre Zeitschrift den wichtigsten Philatelistischen Bibliotheken gratis zugesandt haben, sich vor drastisch gestiegenen Portokosten sehen. Es wird auch uns nicht möglich sein diese Portokosten zu übernehmen und so wird der Zeitschriftenbestand in Zukunft leider etwas weniger international ausgerichtet sein.
 
Dieser Trend ist bei den Auktionskatalogen leider schon seit etlichen Jahren zu verfolgen, haben doch die großen Firmen mittlerweile alle die Kataloge im Internet zum Herunterladen.
 
Wie jedes Jahr gingen eine große Menge an Schenkungen von spendablen Autoren im In- und Ausland, sowie die von den Stiftungen bezuschussten Werke ein, für die wir uns bedanken.
 
Der
verfügbare Gesamtbestand ist zum Jahresende 2007 auf 48329 (+1537) Medien gestiegen, ein hoher Zugang, im wesentlichen durch Aufarbeitung von Altbestand und einiger Nachlässe zurückzuführen.
 
Mediennutzung
 
Während sich der Besuch im Lesesaal spürbar verbessert hat, ist die Gesamtausleihe auf dem
Niveau des Vorjahres. In wieweit sich die zusätzliche Öffnungszeit am Samstag auf die Ausleihzahlen auswirkt ist schwer zu sagen, nutzen viele Besucher doch nur den aktuellen Katalog- und Zeitschriftenbestand im Lesesaal. Allerdings ist die Werbung dafür auch erst angelaufen.
 
Beim Fernleihverkehr wurden insgesamt mehr Sendungen versandt, die Durchschnittszahl
ist allerdings geringer als im Vorjahr.

  • Lesesaalbenutzer 7343
     
  • manuelle Ausleihe 714
     
  • Gesamtausleihe 5542 (-1%)

Davon wurden in die BDPh-Fernleihe verschickt 453 Bände in 136 Sendungen. Dazu wurden aus 42 Bänden 485 Fotokopien gefertigt und versandt.
 
45 BDPh-Mitglieder wurden neu angemeldet, 165 BDPh-Leseausweise wurden verlängert.
 
Auf der Messe in Sindelfingen wurde mit der Werbung für den e-mail Versand von Neuzugangslisten (Newsletters) begonnen und der erste wird noch im 1. Quartal 2008 versandt. BDPh-Fernleiher können sich ab sofort mit ihrer e-mail Adresse registrieren lassen
und erhalten so alle 2-3 Monate diese Listen zugesandt.
 
Bestandserschließung
 
Die Liste der Philatelistischen Schlagwörter wurde überarbeitet und die entsprechenden Definitionen dafür hinterlegt. Zugleich wurden auch die englische Begriffe dafür eingegeben. Die neueste Version ist auf der Homepage unter „Recherche im OPAC“ zu finden. Zum Ende des Jahres 2007 konnten unsere alten Fotographien – es handelt sich um Fotos von Philatelistentagen um die Jahrhundertwende – auf Kosten des BDPh digitalisiert werden.
 
Wertung u. Ausblick
 
Auch das Jahr 2007 brachte mit dem Beginn der Samstagsöffnung im 4. Quartal interne
Umstellungen. Wir hoffen dass die berufstätigen und die auswärtigen Besucher die verbesserten Öffnungszeiten für einen Besuch hier im Kulturzentrum Am Gasteig in München vermehrt nutzen.
 
Für 2008 gilt es mit einem 20% gekürzten Etat beim Ankauf etwas sparsamer zu sein, die Erschließung des Altbestandes weiter zu verbessern und dann wirft ja die IBRA 2009 in Essen bereits ihre Schatten voraus
 
München, 1/08
 
Robert Binner

Philatelistische Bibliothek mit neuen Öffnungszeiten
neue Öffnungszeiten ab 6.10.2007:
Mo-Fr 10-19 Uhr Sa 11-16 Uhr
Münchener Stadtbibliothek am Gasteig
Rosenheimer Str. 5, 81667 München

 

Tag der Briefmarke

Diese Schützenscheibe aus Ohrdruf wird Motiv der im September erscheinenden Marke zum „Tag der Briefmarke 2008“. Wir haben sie schon vorher gesehen:
(v.l.) Prof. Dr. Rüdiger Martienß (Vorsitzender des Philalelistenverbandes Norddeutschland); Ludwig Gambert (Vorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Philatelisten-Vereine); Dr.Veit Didczuneit (Leiter der Sammlungen des Museums für Kommunikation)
 
Foto: Frank
Walter (VBPhV), Quelle: berlin philatelie 1/2008

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(hs) Das ist der Entwurf des Sonderpostwertzeichens der Deutschen Post aus der Serie Tag der Briefmarke für das Jahr 2008 mit dem Werteindruck 55 c. Dargestellt ist einer der "Schätze der Philatelie", eine Schützenscheibe aus der thüringischen Stadt Ohrdruf aus dem Jahre 1835; sie zeigt die Abfahrt des ersten Thurn und Taxis Eilwagens über den Marktplatz der Stadt Richtung Oberhof am 2. Oktober 1834. Auch im Bild, direkt hinter der Kutsche, der noch heute bestehende Gasthof zum Anker, in dem damals die Post untergebracht war.
 

Die Briefmarke wird ab Donnerstag, dem 4. September 2008, ausgegeben. Ab demselben Tag gibt es auch den Messebriefumschlag zum 109. Deutschen Philatelistentag in Weiden. Eingedruckt wird das Wertzeichen zum Tag der Briefmarke 2008 sein. Nach Angaben der Deutschen Post Philatelie wird der Preis dieses Umschlages 65 c betragen.
 
Quelle ist die Deutsche Post Philatelie, Postwertzeichen Direkt, III. Quartal, S. 13

 

Region München und Umgebung

Der Philatelisten-Club München e.V. feiert in diesem Jahr sein 75 jähriges Bestehen.
 
In den Räumlichkeiten der „neuhof-Schule“ wird eine Jubiläums-Briefmarkenschau zum Tag
der Briefmarke am 8. und 9. 11.2008 stattfinden, die speziell auf Jugendliche zugeschnitten sein wird.
 
Des weiteren werden dem Besucher Fachvorträge, Filmvorführungen, Showeinlagen und ein Schülerprogramm (Darbietungen aller Art) geboten.
 
An beiden Veranstaltungstagen haben wir eine Sonderpostfiliale, so daß die Sonderbelege direkt vor Ort abgestempelt werden können.
 
Ein Veranstaltungskatalog wird Sie hierüber aber noch genauer informieren.

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Kontakt: Johannes Dorandt, Löherweg 2, 80997 München
johannesdorandt994@hotmail.com

 

Region Schwaben/Allgäu/Obb.-Süd

Briefmarkensammlerverein Landsberg am Lech
oder: Nur nicht aufgeben!

Der 1919 gegründete Briefmarkensammlerverein Landsberg am Lech löste sich 1998 still und leise auf.
 
Ende 2006 entstand durch Dr. Walter Koch die Idee, in Landsberg wieder philatelistisch Flagge zu zeigen. Um einen Verein aus der Taufe zu heben, benötigt man Mitglieder und einen möglichst publikumswirksamen Anlass.
 
Als hierfür bestens geeignet erschien die Landsberg-Lech-Ammersee Messe. Um Publikum anzuziehen, entschlossen wir uns, dort eine personalisierte österreichische Briefmarke und Belege anzubieten. Als Motiv wählten wir das von Dominikus Zimmermann ausgeschmückte Rathaus und mit Zustimmung des Bürgermeisters das Wappen der Stadt. Dazu gestalteten wir noch einen Folder, der die beiden Briefmarken und eine Geschichte der Stadt enthielt.

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In einer Kooperation mit dem BHW durften wir Briefmarken, Belege und Folder an deren Stand anbieten, was diese sicherlich nicht ganz uneigennützig gerne anboten. Wir ersparten uns damit auf jeden Fall die Standgebühren.
 
Wie erwartet nahm die Presse und das örtliche Radio
mit seinem Messestudio von unseren Aktivitäten Notiz
und sorgte für hinreichend, aber kostenlose Reklame.
 

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Am 1. Oktober 2006 versammelten sich auf der Messe – natürlich in der Nähe des Radiostudios – Dr. Walter Koch, zur Unterstützung der ehemalige 2. Vorsitzende des LV Benno Groß, Beirätin Gertrud Vahlbruch, Klaus-Peter Lippoldes und Samuel Fleischhacker vom Philatelistenverein Fürstenfeldbruck und vier angehende Mitglieder. Um einen eingetragenen Verein zu gründen, traten notgedrungen die beiden Fürstenfeldbrucker auch als Gründungsmitglieder ein. Es sollte ja nicht gleich zu Anfang scheitern, deshalb auch die Öffnung hin zu Münzsammlern.
 
Sofort ging es an die Arbeit. Klaus-Peter Lippoldes entwarf die Satzung und Samuel Fleischhacker stellte bereits am 12. Oktober 2006 eine gesponserte Vereins-Website online. Wir begannen, uns regelmäßig alle 14 Tage zu einem Vereinsabend im Schafbräu zu treffen, der allerdings dazu nicht besonders geeignet war.
 
Am 17. Januar 2007 wurde in der ersten Mitgliederversammlung die Satzung angenommen und Dr. Walter Koch als 1. Vorsitzender, Uwe Jäckel als 2. Vorsitzender und Philipp Brachtel als Kassier in den Vorstand gewählt. Samuel Fleischhacker übernahm das Amt des Schriftführers. Gleichzeitig traten endlich weitere Mitglieder in den Verein ein.
 
Am 18. Januar 2007 beantragten wir die Aufnahme in den Landesverband.
 
Dass wir uns mit unserer Satzung auf das rechtlich unbedingt erforderliche beschränkten und sie deshalb kurz und knapp gehalten war, gefiel der Rechtspflegerin am Amtsgericht Augsburg zwar, sie verlangte aber dennoch zwei kleine Änderungen. Die Änderungen wurden in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 25.04.2007 beschlossen, der Verein dann am 2.5.2007 im Vereinsregister eingetragen.
 
Am 6. Juni 2007 trafen wir uns zum ersten mal in der Gaststätte Sportzentrum und haben seither dort gute Voraussetzungen für die Durchführung von Tauschabenden.
 
Am 18. August 2007 hatten wir in der Samstagsausgabe des Landsberger Tagblatts eine ganze Seite nur über den Verein und damit eine unwahrscheinlich wirksame kostenlose Werbung. Seitdem werden dort auch unsere zweiwöchentlichen Tauschabende veröffentlicht.

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So angespornt hielten wir Ausschau nach dem nächsten „philatelistisch“ geeigneten Ereignis. Am 29. September 2007 feierte das Lufttransportgeschwader 61 in Penzing seinen 50. Geburtstag. Wir waren dort willkommen und so ging es an die Planung. Uwe Jäckel übernahm dank bester Kontakte zum Fliegerhost Landsberg die Organisation und bekam die Feldpost zusätzlich zum Erlebnisteam Briefmarke, Samuel Fleischhacker
entwarf drei Motive für Belege, den Sonderstempel und setzte das Bundeswehr-Logo zum 50 Jahre LTG 61 in einen Stempel um, den sich die Feldpost selbst nicht leisten konnte.

Das Wetter machte einen Strich durch die Rechnung. Es regnete tagelang, was dazu führte, dass der Landrat kurzfristig das Fest kurzfristig absagte, während der Fliegerhorst die Landebahn als Parkplatz freigab und die 50-Jahr-Feier problemlos und nun bei schönem Wetter durchführte. Die einzige Leistung des Landkreis-Krisenmanagement bestand darin, einige tausend Besucher vom Besuch einer gelungenen und sehenswerten Veranstaltung abzuhalten. Den trotzdem erschienenen ca. 20.000 Besucher konnten wir die Philatelie näherbringen und unseren Verein positiv darstellen.
 
Am 19. Dezember begingen wir unsere erste Weihnachtsfeier. In der zweiten Mitgliederversammlung am 27.2.2008 konnten wir erleichtert feststellen, dass die Mitgliederzahl langsam ansteigt. Erfreut haben wir festgestellt, dass sich einmal bereits 22 Interessierte an einem Tauschabend eingefunden haben, hoffentlich kommen einige davon öfters und werden auch Mitglieder.
 
Neue Ziele haben wir uns ebenfalls gegeben. Die Gaststätte Sportzentrum hat nicht nur für uns geeignete Nebenzimmer, sie besitzt auch für die Durchführung von Großtauschtagen einen hellen geräumigen Saal, Parkplätze und einen ebenerdigen Zugang für die Anbieter. Auch das leibliche Wohl ist durch den Wirt preisgünstig sichergestellt. Wir haben uns deshalb entschlossen, am

28. September 2008 einen Großtauschtag
in Landsberg am Lech
Gaststätte Sportzentrum, Hungerbachweg 1, 86899 Landsberg am Lech
durchzuführen.
Kostenbeitrag pro Tisch (120 x 70 cm) 8,- Euro.
Anmeldungen an
Samuel Fleischhacker
Kronprinz-Rupprecht-Str. 20
82256 Fürstenfeldbruck
Tel. 08141 / 9 10 23

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Wir laden alle herzlich dazu ein, am 28.9.2008 nach Landsberg am Lech zu kommen, an den Westrand von Oberbayern bzw. an den Ostrand von Schwaben, und der Philatelie unbeschwert zu frönen.

 

Gewinner der IBB in München

Bei den Gewinnspielen auf der IBB in München wurden pro
Kategorie 3 Gewinner ermittelt.

Bei dem Gewinnspiel Briefmarkenschätzen befanden sich 1115 Briefmarken im Glas.
 
Die Namen der 9 Gewinner können Sie in der LV-Aktuell nachlesen.
 
allen Gewinnerinnen und Gewinnern nochmals ein Herzliches Dankeschön fürs mitmachen und Glückwunsch zu Ihren Preisen.

 

Ansichtskarten-Sammlerbörse München

AK-SB
M
Sonntag, 28. September 2008
Sonntag, 23. November 2008
jeweils 9:00 - 15:00 Uhr

Veranstaltungsort: Kolpinghaus St. Theresia, Hanebergstr. 8, 80637 München
Information: Karl Ritschel, Postfach 12 11, 85588 Vaterstetten, Telefon und Fax: 08106 - 47 23

 

Redaktionsschluss

Heft
3/303
1/304
2/305
3/306

Ausgabemonat
Oktober 2008
Februar 2009
Juni 2009
Oktober 2009

Redaktionsschluss
1.August 2008
1.Dezember 2008
1.April 2009
1.August 2009

 

 

Oberfranken West

19. Grenzlandtauschtage Neustadt bei Coburg März 2008

Bereits zum 19.Mal hatten die Sammler- und Briefmarkenfreunde zu ihren weit über den oberfränkischen Bereich hinaus bekannten Grenzlandtauschtagen eingeladen. Verbunden sind diese Tauschtage immer mit einer Werbeschau in der „Offenen Klasse“, die auch in diesem Jahr den Namen - Werbeschau - in jeder Beziehung gerecht wurde. So zeigten sich die örtlichen und überregionalen Printmedien schon im Vorfeld sehr interessiert und stellten in ihren Vorberichten einzelne Objekte differenziert vor.
 
Bereits um 8.00 Uhr füllte sich die helle lichtdurchflutete Mehrzweckhalle an der Heubischer Strasse, in der bereits am Vorabend zahlreiche helfende Hände Rahmen, Verkaufs- und Tauschtische aufgebaut hatten, zusehends. Die an den Außenwänden positionierten Händlertische waren im Vorfeld schon lange vergeben, so dass weitere Anfragen abschlägig beschieden werden mussten.

Auch die Tauschtische waren schnell besetzt. So dass bereits vor der offiziellen Eröffnung wieder reges Treiben herrschte. Pünktlich um 11.00 Uhr begrüßte der 1. Vorsitzende alle Anwesenden. Sein besonderer Gruß galt dem Vertreter der Stadt Neustadt Herrn Bürgermeister Martin Stingl, der in Vertretung des Schirmherrn mit seinem Grußwort die Tauschtage eröffnete, sowie Herrn Staatssekretär Jürgen W. Heike, der auf den Wert des Sammelns, Forschen und Bewahren im Allgemeinen und auf die Bedeutung des Vereins für die Stadt im Besonderen einging.

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Blick in den Tauschraum

Als Vertreter des LV überbrachte Schatzmeister Roland Gleißner die besten Grüße und wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf. Neben den Vereinsvorsitzenden aus Sonneberg, Bad Rodach, Burgkunstadt, Rödental, Lichtenfels, Meiningen und Arnstadt hatte es sich Herr Dieter Simon, Regionalbeirat Oberfranken Ost, wiederum nicht nehmen lassen der Eröffnung beizuwohnen. Ausstellungsleiter Klaus Bauer führte anschließend durch die mit 25 Objekten vielseitig bestückte Ausstellung.

 

Region Oberfranken West

Nach dem offiziellen Teil konnten sich alle Anwesenden an einem reichhaltigen Buffet,
wieder bestens vorbereitet von Frau Gossler, gütlich tun. Für ihre jahrelange freiwillige Mitarbeit wurde sie, in Vertretung des gesamten Cafeteria-Teams, mit der Verdienstmedaille des Vereins geehrt.

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Bereits zum 3. Mal in Folge bot der Verein in Zusammenarbeit mit der Schulleitung den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit ihre eigenen Sammlungen einem breiten Publikum zu präsentieren. So wurde unter Anleitung von Jugendleiter und 1. Vorsitzendem an zwei Abenden mit Eltern und Kindern deren Sammlungen ausstellungsreif aufgearbeitet.

Viel Freude bereitete dem zukünftigen Vereinsnachwuchs dann das Einlegen ihrer Schätze. Die
Besucher hatten mittels Fragebogen Gelegenheit aus den 18 Schülersammlungen die schönsten zu ermitteln. Aber, „Dabei sein ist alles“, so unsere Devise und somit erhielt jedes der Kids bei der Siegerehrung eine vom Verein gesponserte 10er Karte für`s heimische Märchenbad.

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Letzte Korrekturen            So sehen Sieger aus

 

Thematische Philatelie Bayern e.V.

4. Erlanger Thematikseminar – ein Rückblick

Im 22. September 2007 war es wieder einmal soweit. Die Arbeitsgemeinschaft Thematische Philatelie Bayern e.V. veranstaltete zum vierten Male ein thematisches Seminar für Anfänger und fortgeschrittene Sammler.
 
Das Seminar war mit 30 Teilnehmern gut besucht; wobei nicht nur Sammlerinnen und Sammler aus Bayern, sondern auch aus anderen Bundesländern angereist waren.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer und Referenten durch unsere Vorsitzende, Frau Bachhofer, übernahm der Seminarleiter, Herr van Soeren, die Aufgabe, den Organisationsplan dieses Tages bekannt zu geben, sowie die Gruppeneinteilungen für die drei Arbeitsgruppen vorzunehmen. Bei der nachfolgenden Vorstellung war man gespannt auf die Sammelgebiete der einzelnen Seminarteilnehmer und deren Erwartungen an das Seminar.

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Seminarteilnehmer in der
Podiumsdiskussion.

Das Hauptreferat am Vormittag wurde von Herrn Lang (Leiter der Motivgruppe Musik) über das Thema „Vom Album zum Exponat“ gehalten. In einer spannenden und kurzweiligen Weise wurden die Teilnehmer durch das Thema geführt. Der Phantasie des thematischen Sammlers sind ja keine Grenzen gesetzt. Es gibt fast kein Thema, das man nicht in irgendeiner Weise philatelistisch belegen kann. Dabei gibt es zwei Sammelphasen, nämlich zum einen die Materialsuche und zum anderen das Literaturstudium als parallele Wissenssammlung, welches ganz besonders wichtig für das Gelingen des Exponates ist. Im Verlauf des Literaturstudiums wird empfohlen, eine Geschichte über das Thema aufzuschreiben. So entsteht mit der Zeit ein Regiebuch, mit dessen Hilfe man das Exponat mit dem entsprechenden Material ausstatten kann. Herrn Lang verwies auch ausdrücklich auf das Regelwerk für thematische Sammlungen und ging auf die einzelnen Aspekte, wie Gliederung, Materialvielfalt, thematische und philatelistische Auswertung von Belegen besonders ein. Nicht außer Acht lassen sollte man auch das Wechselspiel zwischen Text- und Bildmaterial im Exponat. Weniger, aber dafür präziser, ist in diesem Falle mehr.

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Herr Lang beim Referat

Nach der Mittagspause wurden in den drei Arbeitsgruppen verschiedene Themen erörtert.
 
Herr Lang unterstrich in der Arbeitsgruppe A die Entwicklung der Sammlung zum Exponat durch zahlreiche praktische Beispiele und Anregungen.

Die Arbeitsgruppe B unter der Leitung von Herrn Schmidt zeigte durch sein Thema, dass Absenderfreistempel ein wichtiges philatelistisches Element im Exponat sein können. Anhand von Beispielen wurden die entsprechenden thematischen Details herausgearbeitet. Ganz nebenbei zeigte er den interessierten Teilnehmern auch noch eine einfache Methode zur Blattgestaltung am PC.

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Herr Schmidt erläutert
Absenderfreistempel.

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Herr van Soeren leitet die
Arbeitsgruppe C

Herr van Soeren informierte als Leiter der Arbeitsgruppe C über die Wichtigkeit des Anmeldebogens. Dieses Blatt ist zunächst einmal der erste Berührungspunkt des Jurors mit dem Exponat des Sammlers. Der Anmeldebogen stellt sozusagen die „Visitenkarte“ der Sammlung dar. Um so wichtiger ist das optimale Ausfüllen des Bogens vor allem hinsichtlich der Gliederung. Herr van Soeren zeigte dies anhand von Beispielen bei Mehr- und Einrahmenexponaten.

Ein weiterer Punkt ist die Nennung von Literatur. Hier ist es sehr empfehlenswert, einige wichtige Literaturstellen zum Thema zu nennen. Die Beschränkung auf einen Katalog ist nicht
besonders sinnvoll.
 
In der abschließenden Diskussion wurde zum Ausdruck gebracht, wie notwendig solche Fachseminare nicht nur für Aussteller sind. Gleichwohl wurde auch der Wunsch geäußert, diese Seminare fortzusetzen. Vielleicht mit einem Thema aus dem Bereich Ansichtskarten oder auch Maximumkarten, war aus dem Kreise der Teilnehmer zu vernehmen.

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Herr Gambert bei der Überreichung der Urkunde zum Vereinsjubiläum an Frau Bachhofer.

Herr Gambert, unser Landesvorsitzender, brachte abschließend noch eine Überraschung mit, nämlich eine Urkunde zum 40jährigen Vereinsjubiläum, die er Frau Bachhofer zum Abschluss überreichte.
 
 Die Veranstaltung schloss am späten Nachmittag mit einem herzlichen Dank an die Referenten und den Veranstalter.

Klaus-Peter Binanzer

 

Region Mittelfranken Ost/ Oberfranken

Bald die Traumzahl erreicht……
 
Die BSG-Strullendorf konnte am Großtauschtag im März Ihr 142.Mitglied aufnehmen.
Das heißt, es ist uns gelungen wieder einige Sammler für unseren Verein zu gewinnen die von unserem
Service überzeugt waren.
 
Für unser Jubiläum „25 Jahre BSG-Strullendorf“ im Jahre 2009, wollen wir den Mitgliederstand – auf 150 Mitglieder – geschafft haben!
 
Natürlich ist es jedes Mal eine Kraftanstrengung von den beiden Vorsitzenden, nämlich Walter Höfner und Andreas Kaiser, bei den Großtauschtagen wirklich echte neue Sammler für den Verein zu gewinnen.
 
Das Angebot des Vereins über 140 Spezialkataloge anzubieten, teils mehrfach vorhanden, jeden Monat einen Vereinsabend und einen Tauschnachmittag zu gestalten ist fast schon perfekt.
 
Der Verein bemüht sich ebenfalls für die Ansichtskarten.- Telefonkarten.- und Münzsammler etwas zu tun.
 
Gerade Heimatsammler fühlen sich bei der BSG wohl, da gemeinsam versucht wird, auf allen Gebieten, hierbei behilflich zu sein. Z.B. Ansichtskarten Auktions- und Spezialkataloge anzubieten.
 
Die Werbung in den örtlichen Tageszeitungen und Werbeblättern kostet zwar dem Verein viel Geld, aber es bestätigt sich immer wieder, dass sich einige Interessenten melden. Wenn auch manche nur versuchen hier ihre Sammlungen zu verkaufen oder den Wert feststellen lassen wollen. Für solche Leute haben wir in der BSG natürlich keine Zeit bzw. wir lehnen dies grundsätzlich ab und verweisen auf den gewerblichen Handel.
 
Werbung wird bei der BSG groß geschrieben und so geben wir 2 mal im Jahr eine Vereinsbroschüre heraus, gleichzeitig machen wir vor Ort. In der Presse und auch öffentlich mit großen gedruckten Bannern auf unsere Großtauschtage aufmerksam.
 
Es wurde auch von uns für interessierte Vereine einen Vortrag mit Power-Präsentation über das Thema „Wie werbe ich neue Mitglieder“ zusammengestellt. Leider war das Ergebnis gleich null, außer unseren Nachbarvereinen hatte es scheinbar niemanden interessiert.
 
Schade, wir wollen keinem Verein zu nahe treten oder vielleicht Konkurrenz machen, aber wir dachten eigentlich wir können einigen Vereinen damit helfen, neue Mitglieder zu finden.
 
Mit unserem Konzept haben wir im letzten Jahr bereits 20 neue Mitglieder werben können und haben hiermit auch den Mitgliederwettbewerb 2007 gewinnen können.
 
Gerne laden wir auch schon heute wieder zu unserem nächsten Großtauschtag am:

19. Oktober 2008 in die Hauptsmoorhalle
in 96129 Strullendorf

bei Bamberg wieder ein.
 
Info:
www.briefmarkenverein-strullendorf.de oder Telefon: 0951/23217

 

ArGe Thematische Philatelie Bayern e.V.

Thematisches Seminar für Anfänger und fortgeschrittene Sammler
 
Die ArGe Thematische Philatelie Bayern e.V. richtet am Samstag, den 11. Oktober 2008 ein
Tagesseminar im Waldschießhaus, Spardorfer Str. 80, 91054 Erlangen aus.
 
Thema des Seminars:
 
„Maximumkarten und Ansichtspostkarten“
 
Referent: Günter Formery, Saarbrücken.
 
Für den Nachmittag sind drei Workshops (Aufgabenstellungen) geplant:
 
Workshop A: „Praktische Übung zum Vormittags-Thema“ Leiter: Günter Formery
 
Wörkshop B: „1-Rahmen-Wettbewerb“ (geplant) Leiter: Winfried Tschirner
 
Workshop C: „Gliederung und Titel“ Leiter: Johan van Soeren
 
Das Tagesseminar ist für alle BDPh-Mitglieder offen. Die Teilnehmergebühr beträgt für Erwachsene 20,-- Euro Jugendliche sind frei.
 
Anmeldungen an: Gertraud Bachhofer, Spittlertorgraben 29, 90429 Nürnberg, Tel: 0911-268164

 

Region Oberfranken West

Briefmarken-Sammler-Verein Lichtenfels feierte seinen 70. Geburtstag

Der Lichtenfelser Briefmarkensammler – Verein ließ am Samstag zu seinem 70 jährigen Bestehen eine Sonderpostbeförderung durch die Geheimgänge beim Kastenboden durchführen.
 
Mit dieser, manchem sicher seltsam anmutenden Aktion, wollte der Sammler – Verein daran erinnern, dass die Gänge früher auch dazu dienten – in Notzeiten und vom Feind unbemerkt – Post durch Boten aus dem belagerten Lichtenfels zu schaffen. Somit kann man die Gänge durchaus als einen offiziellen – wenn gleich geheimen – Postweg in Lichtenfels bezeichnen.
 
Zum Jubiläum und zu dieser seltenen Beförderungsart hatte man extra zwei besondere Briefumschläge mit eingedrucktem Postwertzeichen, zwei sogenannte „Ganzsachen“, von der Post anfertigen lassen. Die Postwertzeichen zeigen als Motiv im Ersten die jetzige Silhouette der Stadt Lichtenfels und im Zweiten einen Postboten in historischer Uniform bei der Postübergabe vor der Häuserzeile am Unteren Tor. Beide Marken tragen die Inschrift „70 Jahre Briefmarkensammler – Verein Lichtenfels“, die Ganzsache zeigt zusätzlich das Logo des Vereins.
 
Die „Lichtenfelser Kellergeister“ hatten sich bereit erklärt, die Umschläge werbewirksam, spektakulär, mit der „Weißen Frau“ durch die unterirdischen Gänge zu befördern. Am Kellereingang, am Stadtgraben, hatte man dazu eine provisorische Poststelle eingerichtet. Hier wurde auf die eingelieferten Postsendungen auch der begehrte Beförderungs- bzw. Bestätigungsstempel abgeschlagen. Wer zu den Glücklichen gehört, der demnächst eines dieser seltenen limitierten Kuverts erhält, tut gut daran das dekorative Erinnerungsstück sorgfältig zu verwahren.
 
Am Tag dieser besonderen Art der Postbeförderung durfte der Briefmarkensammler – Verein Lichtenfels auch die Ausrichtung zur Jahrestagung des „Verband oberfränkischer Briefmarkensammlervereine“ übernehmen. Der anwesende 1. Vorsitzende des Landesverbandes Bayerischer Philatelisten - Vereine e.V. Ludwig Gambert ließ es sich nicht nehmen der Bürgermeisterin, Frau Dr. Bianca Fischer und den beiden Vorsitzenden des Sammlervereines Lichtenfels, Matthias Müller und Elke Werner, bei der Übergabe der Post an die „Weiße Frau“ zu assistieren.

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1. Vorsitzender Landesverband L. Gambert;
1. Vorsitzender M. Müller,
Lichtenfelser Bürgermeisterin
Frau Dr. Fischer,
„Weiße Frau“ von Lichtenfels
2. Vorsitzende Elke Werner

Frau Dr. Bianca Fischer erhielt, als Dank für Ihre großzügige finanzielle Unterstützung und zur Erinnerung an dieses Ereignis, von Vorstand Matthias Müller eine Mappe mit den zwei ersten Kuverts dieser für Lichtenfels wohl einzigartigen Präsentation und dem Abdruck eines ebenso einzigartigen und wertvollen Postbelege aus dem Jahre 1854; den der Verein mit dem Erlös aus dieser Veranstaltung für seine Heimat – Sammlung erwerben konnte.

mamü/wj

 

Fachstelle Sammlerschutz

WICHTIG!!! NEUE RECHTSLAGE ! WICHTIG!!!

Widerrufsbelehrung Stand April 2008

Mit Wirkung zum 01.04.2008 ist die neue BGB-Info-Verordnung in Kraft getreten. Es nunmehr folglich neues Muster zu verwenden.
 

Widerrufsrecht
 
Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, Email) oder wenn Ihnen die Sache vor Fristablauf überlassen wird – durch Rücksendung der Sache widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung oder der Sache. Der Widerruf ist zu richten an:
 
vollständiger Name mit vollständiger Adresse
Postfach problematisch
 
oder per Mail (Mailadresse)
oder per Fax (Faxnummer)
niemals Telefon !!!
 
Widerrufsfolgen
 
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, müssen Sie uns insoweit ggf. Wertersatz leisten. Bei der Überlassung von Sachen gilt dies nicht, wenn die Verschlechterung der Sache ausschließlich auf deren Prüfung – wie sie Ihnen etwa im Ladengeschäft möglich gewesen wäre – zurückzuführen ist. Im Übrigen können Sie die Pflicht zum Wertersatz für eine durch die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme der Sache entstandene Verschlechterung vermeiden, indem Sie die Sache nicht wie Ihr Eigentum in Gebrauch nehmen und alles unterlassen, was deren Wert beeinträchtigt. Paketversandfähige Sachen sind auf unsere Kosten und Gefahr zurückzusenden. Nicht paketversandfähige Sachen werden bei Ihnen abgeholt. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung oder der Sache, für uns mit deren Empfang.

Gem. § 16 BGB-Info-V dürfen die bisherigen Widerrufsbelehrungen noch bis Ende September 2008 verwendet werden. Bei Verwendung der bisherigen Widerrufsbelehrungen ab Oktober 2008 drohen Abmahnungen und enorme Abmahnkosten.
 
Fachstelle Recht und Sammlerschutz
Dr. Heiko Übler
Luitpoldplatz 24, 92237 Sulzbach-Rosenberg
Tel. 09661/53201, Fax. 09661/3684
Email: dr.uebler@ra-uebler.de

 

Philatelistische Bibliothek München

Werbepostkarten der Philatelistischen Bibliothek München

Seit Februar sind 2 Werbepostkarten für die Philatelistische Bibliothek im Verkauf.
 
Die beiden Karten zeigen Entwürfe für eine 1947 geplante Wohlfahrtsausgabe für die Münchner Nothilfe von Dr. Felix Büttner.
 
Diese Ausgabe ist aus uns nicht bekannten Gründen nie realisiert worden, die Entwürfe (insgesamt 4 Stück und eine Blockausgabe) befinden sich in den Sonderbeständen der Philatelistischen Bibliothek.
 
Die Karten kosten 50 c pro Stück und sind auch per Post zu erhalten. Bezahlung mit postgültigen Briefmarken und frankiertem Rückumschlag (bis 3 St. 55c, bis 11 St. 90c).

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Alpen-Adria-Ausstellung 2008 in Deutschlandsberg

Die Arbeitsgemeinschaft Alpen-Adria ist eine internationale Organisation für wirtschaftliche, politische und kulturelle Zusammenarbeit der Anrainerstaaten von Alpen und Adria. Regionen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Ungarn, Slowenien und Kroatien sind Mitglieder der Kulturgruppen der Alpen-Adria, die auch eine sehr aktive philatelistische Arbeitsgruppe besitzt. Jährlich treffen sich die Philatelisten der Alpen-Adria zu den Kommissionssitzungen, immer verbunden mit einer internationalen Briefmarkenausstellung.

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Vom 18.4. bis 20.4.2008 war die Steiermark Ausrichter dieser Veranstaltung. Die Stadt Deutschlandsberg hatte bereits das erste philatelistische Alpen-Adria-Treffen 1995 ausgetragen, nun war das durch Schilcherwein und Kernöl bekannte südweststeirische Städtchen am Fuße der mittelalterlichen Burg erneut an der Reihe mit einem gut organisierten, philatelistisch hochwertigen und prominent besetzten Alpen-Adria-Treffen.

Neben der Aufmerksamkeit durch die Landes- und Kommunalpolitik sowie der Unterstützung durch den ÖPhV erfreut sich die Alpen-Adria-Philatelie vor allem der aktiven Unterstützung durch den Präsidenten des europäischen Philatelistenverbandes FEPA, Pedro Vaz Pereira aus Portugal. Mit seiner charmanten Gattin beteiligte er sich an allen Tages- und Abendveranstaltungen, erfreute sich wie wir alle an dem herrlichen Frühlingswetter beim Ausflug in Europas höchstgelegenes Weinanbaugebiet bei Kitzeck, und betonte auf der Kommissionssitzung am abschließenden Sonntag die für die europäische Philatelie zielführende Bedeutung dieses überregionalen philatelistischen Treffens der Alpen-Adria, das schon seit Jahren in vorbildlicher Harmonie und gegenseitigem Respekt und Verstehen, bei immerhin fünf verschiedenen Sprachen aus sieben Ländern, vorführt, wie durch ein verbindendes friedliches Hobby über Ländergrenzen hinweg Menschen zueinander finden.

Das zeigte sich vor allem bei den Abendveranstaltungen im Saal des Jugendgästehauses, in dem die meisten Teilnehmer untergebracht waren. Am Freitagabend lud Bürgermeister Mag. Josef Wallner zu einem reichhaltigen Büffet, bei dem bis spät in die Nacht meist philatelistische Gedanken ausgetauscht wurden.
 
Die Eröffnung der Ausstellung konnte mit einer kleinen Überraschung aufwarten: Der Entwerfer der österreichischen Jugendbriefmarke zur Fußball-Europameisterschaft, die am Freitag Ersttag hatte, stammt aus Deutschlandsberg und war persönlich anwesend. Er ist Schüler und sein Entwurf konnte nicht nur die Jury überzeugen, sondern gefiel uns allen.

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Ausgelassene Stimmung nach dem Mittagessen mit Weinprobe im Buschenschank „Schneeberger“ St. Andrä-Höch

Am Samstag Abend beim Palmares wurde es dann ernst: die von den Mitgliedsländern der Alpen-Adria gestellte Jury – für Bayern war Karl Miltenberger aus München dabei – hatte ihre Arbeit abgeschlossen und nach dem Menu wurden die Preisträger der Wettbewerbsausstellung im Rang 2 sowie der gleichzeitig veranstalteten Jugend-Rang-3-Ausstellung bekannt gegeben. Das Ergebnis der bayerischen Aussteller konnte besser nicht sein: acht Exponate erreichten siebenmal Gold, davon zwei mit Ehrenpreis, und einmal Vermeil. Der Grand Prix der Alpen-Adria ging an ein Exponat von Günter Baurecht aus Österreich mit dem Titel „Postkurse der deutschsprachigen Postanstalten in Venedig: Kaiserliches Reichspostamt/Innerösterreichisches Postamt“, ein Thema mit ähnlicher grenzübergreifender Bedeutung wie die Alpen-Adria selbst.

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Lebhaftes Gespräch über die Zukunft der Philatelie zwischen FEPA-Präsident Pedro Vaz Pereira (rechts) und Jörg Maier, dem Alpen-Adria-Repräsentant aus Bayern.

Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die Teilnehmer die Ankündigung des nächsten Treffens der Alpen-Adria-Philatelie vom 5. bis 7. März 2009 in München im Rahmen der IBB. Karl Miltenberger gab eine kurze Einführung über den Stand der Planung und versprach, auch in München wieder eine großartige Veranstaltung mit vielen philatelistischen und geselligen Höhepunkten auf die Beine zu stellen.

Am Sonntagvormittag fand die Kommissionssitzung der Alpen-Adria statt – ein Arbeitstreffen, auf dem aktuelle Themen diskutiert und Entscheidungen für die Zukunft der Arbeitsgemeinschaft getroffen werden. Die deutsche Gruppe mit Jörg Maier als Repräsentant sowie Jürgen Hammer und Thomas Bauer als Delegierten nahmen ebenso daran teil wie Karl Miltenberger, der zum Münchener Treffen 2009 noch einmal Fragen beantwortete.
 
Wichtigstes Thema der Sitzung war jedoch der turnusmäßige Übergang der Präsidentschaft der Alpen-Adria von dem Slowenen Igor Pirc auf Ivan Libric aus Kroatien.

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Übergabe der Alpen-Adria-Präsidentschaft von Igor Pirc (rechts) auf Ivan Libric.

© Thomas Bauer

 

In eigener Sache

1. Oranger Ordner
 
Leider haben sich zahlreiche Fehler bei der Neufassung des „Orangen Ordners“ ergeben. Manche Vereine fehlen völlig, andere Daten sind fehlerhaft bzw. unvollständig oder falsch wiedergegeben. Ferner sind plötzlich Schriftführer zu Geschäftsführern geworden bzw. es wurden Kontaktadressen umbenannt.
 
Dies geht aus vielen bereits eingetroffenen Reaktionen bzw. Reklamationen hervor.
 
Ich distanziere mich deshalb ausdrücklich von diesem Werk und bitte die betroffenen Vereine und Funktionäre gleichzeitig im Namen des LV um Entschuldigung.
 
Senden Sie alle Fehlermeldungen (auch Neumeldungen) an den Sachbearbeiter Erhard Ansorge und bitten Sie ihn um Richtigstellung. Bitte aber auch eine Kopie an mich, damit ich meinen Ordner schnell berichtigen kann! Danke! Meldungen, die an mich kommen, werde ich weiterleiten.
 
2. Katalog „SPAIN AND LATIN AMERICA“
 
Unser Mitglied Jörg Maier sucht für seine Sammlergemeinschaft Lateinamerika (spanisch)
ArGe im BDPh e.V. noch dringend einige Exemplare o.g. Auktionskataloges (332. Köhler-Auktion, Wiesbaden, März 2008). Bevor Sie den Katalog mangels Interesse entsorgen, bitte (gerne gegen Portoersatz) an Jörg Maier, Postfach 53, 91088 Bubenreuth, senden. Er würde sich darüber sehr freuen! Danke auch im Namen des LV!
 
3. Erscheinungstermin LV Aktuell
 
Ich bitte die verspätete Herausgabe der vorliegenden LV Aktuell zu entschuldigen. Dies hat
zwei Gründe:
 
Erstens waren noch einige termingebundene Informationen einzufügen und zweitens haben wir immer noch keinen (ehrenamtlichen) Redakteur. Ich betone: einen Redakteur (!) und keinen Mitarbeiter, der vorhandene Artikel zusammenstellt! Dies bedeutet zwar auch einen erheblichen Aufwand, aber die Vorarbeit eines Redakteurs wäre für den Fortbestand der LV Aktuell unbedingt erforderlich! Ich habe rechtzeitig darauf hingewiesen und auch jahrelang in Frage kommende Mitglieder – soweit mir bekannt - angesprochen, jedoch keinerlei Zusagen erhalten.

Ludwig Gambert, 1. Vorsitzender LV Bayern

 

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Einladung

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Tag der jungen Briefmarkenfreunde
Zentralveranstaltung für Bayern
 
Samstag, den 13.092008
von 09:00 - 18:00 Uhr
in der Tiefstollenhalle Peißenberg

Eintritt frei

  • Sonderpostfiliale
  • Sonderstempel Peißenberg (Motiv Dinosaurier)
  • Briefmarkenkleben mit Prämierung (3 schönste Bilder)
  • Teilnahme an der Wette der DPhJ
  • Infostand der jungen Briefmarkenfreunde Peiting u. U.
  • große Tombola mit tollen Gewinnen
  • Zusätzliche Erlebniswelt (gegen geringe Gebühr)

  • Führungen im Bergbau-Museum
  • Fahrten mit der urigen Bockerlbahn

Anfahrtsbeschreibung siehe unter www.tiefstollenhalle.de

Veranstaltungsort: Tiefstollenhalle, Tiefstollen 5, 82380 Peißenberg
Veranstalter: Junge Briefmarkenfreunde Peiting-Schongau
Veranstaltungsleiter: Franz Bleichner, Unterfeldweg 9, 86971 Peiting
Telefon: 08861 / 671 00, Fax: 08861 / 256 483

 

Region München und Umgebung

Internationale ALPEN ADRIA Ausstellung München 2009 im Rang 2 und Ausstellung im Rang 2 „100 Jahre TAUMA“ Beide Ausstellungen werden in zwei Hallen während der Internationalen Briefmarken Börse IBB München im MOC vom 5.3.-7.3.2009 in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Bayerischer Philatelistenvereine, der Messe Sindelfingen-München-Berlin und der IBB München durchgeführt. Veranstalter ist die TAUMA –Tauschverbindung Münchener Briefmarkensammler e.V. gegr. 1909.

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Die ursprüngliche Alpen Adria Arbeitsgemeinschaft wurde 1975 in Venedig auf Regierungsebene durch Staaten des Alpen Adria Raumes gegründet zum Zweck einer Zusammenarbeit auf politischer, wirtschaftlicher und kultureller Ebene. Im Jahr 1995 erfolgte die Gründung der Arbeitsgemeinschaft Alpen Adria Philatelie.
 
Heute gehören dieser ALPEN ADRIA Arge sieben Nationen an, aus denen einzelne
Regionen als Mitglied aufgenommen wurden : die Schweiz mit dem Kanton Tessin ; Italien mit den Provinzen Lombardei, Trentino-Südtirol, Venetien, Friaul-JülischVenetien ; Österreich mit den Bundesländern Kärnten, Steiermark, Oberösterreich, Burgenland ; Slowenien ; Kroatien ; Ungarn mit den Komitaten Györ, Vas, Zala, Baranya, Somogy ; Deutschland mit dem Bundesland Bayern. Die Jury kommt aus diesen Ländern und ebenso Aussteller mit ihren Exponaten.
 
Bislang sollten
AA-Aussteller ihren Wohnsitz in diesen Regionen haben. Neuerdings sind auch Aussteller außerhalb dieser Regionen zugelassen, falls zu wenig Anmeldungen von Ausstellern aus diesen Regionen vorliegen.
 
Den sieben Nationen entsprechend findet die AA-Ausstellung jedes Jahr einmal in einem anderen Land statt. Bayern ist im Jahr 2009 zum zweiten Mal an der Reihe.
 
Aus Anlass des 100-jährigen Gründungsjubiläums wurde der TAUMA vom LV Bayern die Ausrichtung dieser Doppelveranstaltung übertragen.
 
Da das Kontingent für die AA Ausstellung eingeschränkt ist, wird gleichzeitig die
„100 Jahre TAUMA“ im Rang 2 durchgeführt, an der alle berechtigten Aussteller teilnehmen können.
 
Die TAUMA ist einer der traditionsreichsten Briefmarkensammlervereine in München. Sie ist Gründungsmitglied des Landesverbandes Bayerischer Philatelisten-Vereine und der Arbeitsgemeinschaft Münchener Philatelistenvereine.
 
Die TAUMA veranstaltete bisher Rang 3 Wettbewerbsausstellungen in den Jahren 1959 ( 50 Jahrfeier ), 1979, 1984, 1989, 1994 und 2005 sowie Werbeschauen zu verschiedenen Anlässen in den Jahren 1990, 1994, 1995 und 1999.
 
Wir sind bemüht, eine allen Wünschen gerecht werdende Organisation zu bieten.
 
Bitte fordern Sie die Ausstellungsunterlagen an beim
AL Rudolf de Haye E-mail:
rudolf.de-haye@t-online.de oder bei
Jörg Maier, Postfach 53, 91088 Bubenreuth.

K. M.

 

München und die Kleinformats

Briefmarken-Design Münchner Künstler seit 1849
13. Mai – 30. Juni 2008
 
Immer größer wird weltweit die Flut von Sonderbriefmarken, obwohl ihre Anwendung im aufgrund Internet und Frankiermaschinen mehr und mehr zurückgeht. In Deutschland bestimmt der
Bundesfinanzminister die jährliche Menge neuer Motive auf Sondermarken und lobt ihre Gestaltung unter den Designern aus. In jedem Monat erscheinen dann ca. 3 bis 6 neue Marken an den Schaltern der Post.
 
Seit der erfolgreichen Einführung von Postwertzeichen waren Künstler, Kunstlehrer und Grafiker der Kunststadt München besonders erfolgreich bei der Gestaltung von Briefmarkenmotiven.
 
Begonnen hat diese Entwicklung in Bayern 1849 mit dem „Schwarzen Einser“, der ersten deutschen Briefmarke von Peter Haseney, die in München in der Residenzstraße Nr. 7 bei der Buch- und Universitätsdruckerei J.G. Weiß entstanden ist.
 
1867 entstand unter Ludwig II in Bayern ein neues Motiv mit dem Staatswappen. Der König selbst hatte auf eine Portraitierung auf Marken ausdrücklich verzichtet. Das Wappenmotiv blieb gültig bis 1912. Danach erschienen nacheinander Prinzregent Luitpold und König Ludwig III auf großen Markenserien, die bis 1920 verwendet wurden, als Bayern bereits auch postalisch zum Deutschen Reich gehörte.
 
Entworfen hatten die Marken bekannte Münchner Künstler wie Riess, von Kaulbach oder Prof. Hangeler und Prof. Hupp. Zwischen 1920 und 1945 gab es zahlreiche Münchner Grafiker, die in der Ausstellung mit Entwürfen vorgestellt werden.
 
In der Bundesrepublik sind noch heute Künstler aus München erfolgreicher als in anderen Städten. Das ist auch ein Verdienst der Fachhochschule München mit ihrem Studiengang „Kommunikationsdesign“ und ihren Lehrern wie vormals Prof. Trump, Stelzer, Ege, Heinsdorff und Lüdtke. Prof. Kößlinger und Prof. Jünger, beide langjährige Lehrer, sowie Frau Lorli Jünger beteiligen sich noch heute an Wettbewerben. Von den Studenten und Studentinnen der Fachhochschule wären als besonders erfolgreich Antonia Graschberger und Irmgard Hesse zu nennen.
 
Der 850. Geburtstag ist ein willkommener Anlass, die Stadt auch als „Stadt der Miniaturkunst“ zu präsentieren und den Reichtum an kleinen Kunstwerken, den sie im Lauf der Geschichte der Postwertzeichen hervorgebracht hat, zu zeigen.
 
Die Stadtbibliothek Am Gasteig, die auch eine große Philatelistische Bibliothek beherbergt, vermittelt mit ihrer Ausstellung eine Tradition nicht nur der großen Kunst in München, sondern auch der Miniaturkunst der speziellen „Gebrauchsgraphik“ auf Briefmarken, die uns trotz aller Rationalisierung im Briefverkehr noch immer millionenfach begegnet.
 
Horst Zeisig
 

Münchner Stadtbibliothek
Am Gasteig
Philatelistische Bibliothek
Rosenheimer Str. 5
stb.phil.kult@muenchen.de
target=(_blank)www.muenchen-stadtbibliothek.de

Öffnungszeiten:
Mo – Fr 10.00 – 19.00 Uhr
Sa 11.00 – 16.00 Uhr
81667 München

 

Region Oberbayern

Internationaler Briefmarkengroßtauschtag
Bayrisch – Salzburgisches Sammlertreffen
am 16. November 2008 von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr
in
Freilassing Halle des Sportvereines auf 650 m²,
Sporthalle Prilweg 5 (neben Badylon)

Die Besucher erwartet:
 

  • über 40 Aussteller aus Deutschland, Italien, Slovakei und Österreich
  • 7 Stände der Salzburger Briefmarkensammlervereine
  • 1 Stand des Salzburger Münzclubs
  • 1 Stand mit österreichischen Markenprüfern
  • 1 Stand mit deutschen Markenprüfern
  • 1 Stand der österreichischer Post mit personalisierter Marke
  • 1 Stand der deutschen Post
  • 1 Stand für Beratung Kauf und Verkauf
  • 1 Stand der Jugend mit Hr. Margreiter Hanes, für den
    Jugendlichen bis 18 Jahre gibt es ein Geschenk.

In der Halle befindet sich auch eine tolle Briefmarkenwerbeschau
 
Für das leibliche Wohl ist auch im Restaurant bestens gesorgt.
Ebenso steht ein kostenloser Großparkplatz allen Besuchern zur Verfügung.
 
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei!
 
Kontaktadresse:
Horst Sobotta, Kurfürstenstr. 24, 83435 Bad Reichenhall. Tel: 08651/1292

 

Bücherecke

MICHEL-Briefmarken-Katalog Südeuropa 2008 (Band 3) – in Farbe!

Umfang ca. 1280 Seiten, etwa 14 000 farbige Abbildungen und über 64 000 Preisnotierungen
Ladenpreis € 48,– (ISBN 978-3-87858-865-8)
 
SCHWANEBERGER VERLAG GMBH, Ohmstraße 1, 85716 Unterschleißheim/Germany
 
Der MICHEL-Briefmarken-Katalog Südeuropa ist auf Grund seines übersichtlichen Aufbaus, der Fülle der enthaltenen Informationen und nicht zuletzt wegen der jährlich mit großer Sorgfalt durchgeführten Überarbeitung und Aktualisierung das Standardwerk der Europa-Philatelie, das jedem engagierten Philatelisten eine unverzichtbare Hilfe beim Aufbau seiner Sammlung bietet.
 
Im vorliegenden Band 3 findet der Katalogbenutzer rund 14 000 farbige Abbildungen und ca. 64 000 überarbeitete und aktualisierte Preisnotierungen; die Neuausgaben der letzten 12 Monate wurden in den Katalog aufgenommen und darüber hinaus viele redaktionelle Veränderungen und Verbesserungen vorgenommen. So wurden Auflagenzahlen ergänzt und viele Detailverbesserungen, zum Beispiel bei den Bildunterschriften, vorgenommen.

Zur preislichen Situation ist zu bemerken, dass es viele Preisanhebungen von bis zu über 100% bei allen in diesem Katalog enthaltenen Gebieten gegeben hat, bemerkenswert sind in diesem Zusammenhang die deutlichen Erhöhungen bei den Ausgaben Jugoslawiens.
 
Außerdem wurden die Katalogisierungen dem neuesten Stand der Forschung angeglichen und eventuelle Fehler korrigiert.
 
Inhalt: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Fiume, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Makedonien, Malta, Montenegro, San Marino, Serbien, Slowenien, Triest, Vatikan

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