Heft 2/305 Juli 2009

 
LVaktuell

Heft 2 / 305

Juli 2009
 

LVaktuellNeuKl

Inhaltsverzeichnis:
Grußwort 1. Vorsitzender
Region Oberfranken - 50 Jahre Briefmarkenfreunde Burgkunstadt e. V.
Region Oberfranken - 60 Jahre Philatelisten-Club Kulmbach e.V.
Region Mittelfranken-West - Öffentlichkeitsarbeit
Arbeitsgemeinschaft Leipziger Messe
Region Oberbayern - Germeringer Briefmarkenfreunde e.V.
           30jähriges Vereinsjubiläum, Tag der Briefmarke, Großtauschtag

Region Oberbayern - Briefmarkensammlerverein Landsberg am Lech
           Nicht verzagen - doch wieder ein Tauschtag 2009

Berlin (West): SBZ-Ausnahme- und SBZ-Zwangsfrankatur
In eigener Sache - Prüfgebiet Thurn und Taxis Vorphilatelie
Fälschungsbekämpfung
Ansichtkarten-Sammlerbörse München
Redaktionsschluss
Fachstelle Sammlerschutz
Bericht der Kasse
In eigener Sache - Roland Gleißner
Philatelistische Bibliothek München

In Bayern ist was los!
So macht sammeln Spaß!
61. Landesverbandstag

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Grußwort 1. Vorsitzender

Hallo, es gibt noch Wunder!
 

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Man soll nie „nie“ sagen! Zu meiner Riesenüberraschung kamen zahlreiche Punkte, die ich in meiner Rede bei der vorletzten Tagung des Verwaltungsrates angesprochen hatte (den Vorstandsmitgliedern und den Regionalbeiräten ging der Text zu) nunmehr in der letzten Sitzung zur Sprache – und das im positiven Sinn! Ich hatte eindringlich dafür plädiert, der Beitragserhöhung nicht zuzustimmen, so lange der BDPh-Vorstand keine Einsparpotentiale aufzeigen würde.

Plötzlich kam nun eine Abstimmungsvorlage an den Verwaltungsrat, die Philatelistentage nur noch alle zwei Jahre abzuhalten – und dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Genau das hatte ich angeregt!

Plötzlich kam man nun zur Überlegung, die Herausgabe der philatelie sowohl von der Häufigkeit der Ausgaben, als auch inhaltlich zum nächstmöglichen Zeitpunkt (2012) zu überdenken. Auch das hatte ich eindringlich gefordert. Dazu sei die Anmerkung gestattet, dass auch der Österreichische Verband nunmehr nur noch 11 Ausgaben pro Jahr herausgeben wird.

Plötzlich kam man zur Einsicht dass der Verzicht auf Festabende, Anmietung von Räumlichkeiten etc. auch willkommene Einsparpotentiale seien. Ich werde auf Einzelheiten bei unserer JHV zu sprechen kommen.

Ich freue mich sehr, Ihnen dies hier mitteilen zu können, denn es zeigt dass meine steten Bemühungen - resp. die des Landesverbandes Bayern - um einen Fortschritt in der deutschlandweiten Philatelie letztlich doch einen – nicht unerheblichen - Erfolg zu verzeichnen haben. Das aber auch mal als Hinweis für diejenigen, die gebetsmühlenhaft ihre Aussage wiederholen „Der Gambert tut nichts“. Und diese sollten auch einmal überlegen, was sie selbst zum Fortschritt beigetragen haben bzw. was meine eigentlichen Aufgaben als LV-Vorsitzender sind!

Letztlich möchte ich mich bei allen bedanken, die mich in meinen Bemühungen unterstützt und mir keine unnützen und zeitraubenden Hinkelsteine in den Weg gelegt haben.

Weiterhin darf ich mich persönlich und im Namen des Landesverbandes Bayern bei allen Mitwirkenden der Organisation der IBRA und NAPOSTA für deren großartige Leistung bedanken. Weitere Einzelheiten erspare ich mir, sind sie doch im Artikel von Wolfgang Maassen in der philatelie vom Juni bestens nachzulesen.

Dennoch darf ein Kommentar nicht fehlen, die rosarote Brille werden in Bayern vermutlich erst meine Nachfolger (wieder) aufsetzen – was tunlichst vermieden werden sollte, denn ohne – konstruktive – Kritik werden wir in der Philatelie in den verkrusteten Ansichten ewig Gestriger stecken bleiben.

Nachdem ich mich, stellvertretend für den LV Bayern, ebenfalls für die Abhaltung genannter Veranstaltung beworben hatte – was vom BDPh damals leider nie ernsthaft in Erwägung gezogen wurde – bin ich im Nachhinein froh dass sie nicht in Bayern stattfand. Wenn Sie den Artikel von Herrn Maassen gelesen haben (davon gehe ich aus), werden Sie auch über die diversen Pannen informiert sein. Ich persönlich finde sie weitaus weniger tragisch, denn Fehler sind menschlich und somit verzeihlich. Auf der anderen Seite hätte bestimmt jemand (wie z. B. der Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen) wieder gesagt: „So etwas kann ja nur in Bayern passieren!“ Eben nicht – wie man sieht! Tragisch sind nicht wirklich die kleinen Pannen, tragisch ist, wenn man aufopfernd handelnden Mitarbeitern gegenüber keine Nachsicht übt.

Entsetzt war ich über den – entschuldigen Sie den Ausdruck! – erbärmlichen Ausstellungskatalog. Dieser ist in keinster Weise einer internationalen Ausstellung würdig! Auch hier hätte ich geschwiegen, wenn man sich nicht vor Jahresfrist verpflichtet gefühlt hätte, am Ausstellungskatalog einer wesentlich kleineren Rang 2 in Bayern herumzumeckern. Wir sollten froh sein, wenn sich überhaupt noch Mitglieder den Herausforderungen großer Ausstellungen stellen und nicht – teils - überzogene Forderungen an sie stellen.

Keinesfalls verschwiegen werden darf aber, dass der Katalog nicht in der Verantwortung des BDPh stand, sondern Angelegenheit der Messegesellschaft war (Jan Billion). Vielleicht wäre im Nachhinein doch die Lösung in München die bessere gewesen? Aber das ist bereits Schnee von gestern.

In diesem Zusammenhang danke ich allen, die durch ihr Engagement – sei es Mitgliederwerbung, Werbeschauen, Wettbewerbsausstellungen usw. – wieder zu einer lebendigen Philatelie beigetragen haben – unabhängig davon in welchem Teil Deutschlands es zum Tragen kam!

Euer
Ludwig Gambert

 

Region Oberfranken
50 Jahre Briefmarkenfreunde Burgkunstadt e.V.

Rang 3 Ausstellung in Burgkunstadt

Große Ereignisse werfen Schatten voraus.
Am Samstag den 3. und am Sonntag den 4. Oktober 2009 findet in der Stadthalle Burgkunstadt eine Rang 3 Ausstellung statt. Tauschtische, Händlerstände, einem Sonderpostamt mit Sonderstempel und noch weitere Aktionen werden manch Sammlerherz höher schlagen lassen. Auch an die kleinen Besucher wurde gedacht und das Spielmobil des Landkreises Lichtenfels für diesen Anlaß bestellt. Dies ist daher eine Veranstaltung für alt und jung wo jeder auf seine Kosten kommt.

Programm: Samstag 3. Oktober

8:00 Uhr
10:00 Uhr
11:00 Uhr
17:00 Uhr
19:00 Uhr

Einlaß
Eröffnung
Spielmobil
Schließung der Ausstellung
Festabend im Hotel 3 Kronen mit Bekanntgabe der Preise

                      Sonntag 4. Oktober

9:00 Uhr
10:00 Uhr
12:00 Uhr
16:00 Uhr

Öffnung der Ausstellung
Jurygespräch
Spielmobil
Schließung der Ausstellung

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Auf zahlreichen Besuch freuen sich die Briefmarkenfreunde Burgkunstadt e.V.

Roland Gleißner

 

Region Oberfranken
60 Jahre Philatelisten-Club Kulmbach e.V.

Am 7.11.1949 schlossen sich 14 Sammler unter Führung von Erich Meerwald, bekannt als Schöpfer vieler Sondermarken des Dritten Reiches, zusammen und gründeten den Philatelisten-Club Kulmbach.

Die Anfänge einer philatelistischen Organisation in Kulmbach reichten in die dreißiger Jahre zurück. Durch die Wirren des Krieges war eine Vereinstätigkeit nicht möglich. Auch sind aus dieser Zeit keine Aufzeichnungen überliefert.

Schon 1953 hatte der Verein 28 Mitglieder. 1. Vorsitzender wurde Walter Kerl, sein Stellvertreter Georg Schmidt.

Unter Führung von Walter Kerl erlebte der Philatelisten-Club Kulmbach einen ungeheueren Aufschwung. Durch Gründung von Sammlergruppen in Mainleus, Neuenmarkt, Stadtsteinach, Thurnau und Ludwigschorgast stieg die Mitgliederzahl auf 260 an.

Das bedeutendste Ereignis dürfte die Gründung des V.O.B., des "Verbandes oberfränkischer Briefmarkensammlervereine" am 1.09.1960 gewesen sein. 2500 Philatelisten schlossen sich unter Führung von Walter Kerl zusammen. Als Bindeglied wurde eine Vereinszeitschrift die "Pinzette" herausgegeben.

Erinnert sei an die großen Ausstellungen KUBRIA 1959, OPHILA 1961, DEPHILA 1969, IKUBA`74 1974.

Auch die Werbeschauen zum 40. und 50. Vereinsjubiläum waren mit hervorragendem Material bestückt.

Eine Jugendgruppe existierte erstmals 1954. Das Auf und Ab der Gruppe in den folgenden Jahren erreichte 1997 mit der Ausstellung KUJUBRIA`97 den Höhepunkt.

Seit 1988 führt Jürgen Arlt den Verein in hervorragender Weise und Umsicht.

Die Aktivitäten sind Vorträge über Sachthemen, Erarbeitung postgeschichtlicher Dokumentationen.

Als zeitgemäße Nachschlagewerke wurden die Absenderfreistempel der Stadt Kulmbach und dem Landkreis Kulmbach von Werner Kiesswetter herausgebracht.

In Jahre 1990 konnten Kontakte mit dem Briefmarken-Sammlerverein in Saalfeld / Thüringen geknüpft werden, die bis heute in sehr guter Harmonie bestehen.

Im Jubiläumsjahr wird der Verein auf der "22. Deutschen und Internationalen Zinnfigurenbörse" vom 7. - 9.8.2009 in Kulmbach einen Sonderstempel auflegen. Dieser zeigt die "Hochzeitskutsche Napoleons", das Kleinod des Zinnfigurenmuseums auf der Plassenburg Kulmbach.

Der Sonderstempel wird in der Versandstelle für Postwertzeichen in Weiden geführt.
 

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Vorgesehen ist auch ein Verkauf von Brief-Ganzsachen mit Stempel zu 2,50 € und Blanko-GS zu 1,00 €, alle mit Zudruck der ganzen Hochzeitskutsche Napoleons.

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Bestellungen beim Philatelisten-Club Kulmbach, Jürgen Arlt, Weiherer Str. 40, 95326 Kulmbach, oder der Stadt Kulmbach.

hilatelisten-Club Kulmbach

Reinhold Konrad

 

Region Mittelfranken-West
Öffentlichkeitsarbeit

Eine Aktion des Briefmarken-Sammler-Vereins Ansbach e.V.

Alle reden davon – der eine oder andere handelt aber auch diesbezüglich - unter Einbeziehung unserer Jugend.

1. Die Ausschreibung
 

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Hinzu kamen die Bitten an div. Persönlichkeiten zur Teilnahme an der Jury. Diese setzte sich schließlich aus Frau Elvira Frauenschläger und den Herren Siegfried Blank und Thomas Deffner zusammen – und hatte viel Arbeit!

2. Die Werbung
 

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Schulen, Ämter und Geschäftsleute wurden angeschrieben. Die Schulen bezüglich einer Teilnahme, die anderen wegen einer finanziellen Beteiligung.

3. Der Erfolg
Man kann es fast nicht glauben: Nicht weniger als 218 Bilder kamen aus nahezu allen Ansbacher Schulen zur Einsendung! Die ersten drei Preisträger sollen hier nicht ungenannt bleiben: Andrea Vera Khaled, Christina Gläsmann und Tina Stöber.

4. Die Ausstellung
 

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5. Die Marken
 

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6. Die Würdigung
Prädikat „Sehr empfehlenswert“ ist selbstverständlich! Ich bedanke mich persönlich und im Namen des Landesverbandes ganz herzlich für die Bemühungen des Ansbacher Vereines, namentlich beim 1. Vorsitzenden, Herrn Meierhöfer und beim 2. Vorsitzenden, Herrn Leibrock.

Dank auch an die Sponsoren: STADTVERWALTUNG ANSBACH, BRÜCKENCENTER (Residenzstraße), MÖBEL-PILIPP (Adalbert Pilipp Straße) und RAIFFEISEN VOLKSBANK eG (Promenade).

Was hält SIE eigentlich davon ab, diese Veranstaltung nun zu „kopieren“? Ein Muster der Ausschreibung ist schon abgebildet, ein Muster für Werbung ebenso – also auf geht’s! Sollten Sie diesbezügliche Fragen haben, wird Ihnen Herr Meierhöfer bestimmt gerne die notwendigen Ratschläge geben!

(LGO)

 

Arbeitsgemeinschaft Leipziger Messe

Die Arge Leipziger Messe traf sich in Zwiesel zu Ihrem 34. Jahrestreffen. Bei einem sehr guten Beiprogramm das in diesem Jahr 1. Vorsitzender Helmut Schimpfermann arrangiert hat, fühlten sich die insgesamt 54 Teilnehmer wohl.

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Aus dem Verein in Regen bekam die Arge auch Besuch

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von links: 1. Vorsitzender der Arge Helmut Schimpfermann, und aus dem Verein Regen Klaus Schönwolff und Alois Stangl.

Bei der Jahreshauptversammlung, die am Samstag stattfand, hielt Klaus Schönwolff einen Vortrag über die Region.

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Roland Gleißner

 

Region Oberbayern
Germeringer Briefmarkenfreunde e. V.

30jähriges Vereinsjubiläum
Tag der Briefmarke 2009
Großtauschtag

Mit 30 Jahren gehören wir sicherlich nicht zu den altehrwürdigen Vereinen. Für uns sind 30 Jahre aber doch Anlass, dieses Ereignis am Samstag, den 12. September 2009, zu feiern und würdig und sinnvoll zu begehen.

Wir beginnen am 12.9. um 10:00 Uhr mit einer kleinen Feier unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Andreas Haas und eröffnen eine Briefmarken- und Heimatsammler-Ausstellung im Forum der Germeringer Stadthalle, die auch am Folgetag geöffnet ist. Wir wollen aber damit nicht nur die Sammelgebiete unserer Mitglieder, sondern auch die befreundeter Vereine aus unserer näheren Umgebung vorstellen und unseren Besuchern zeigen, welches Spektrum sich im Sammeln auftun kann.

Besonders freuen wir uns, dass am gleichen Tag der Deutsch-französische Verein Germering e.V. das 25jährige Bestehen der Städtepartnerschaft Domont-Germering feiert und wir diesen teilweise gemeinsam begehen können. Von unserer Seite unterstützen wir dies mit dem Entwurf eines Sonderstempels und eines Beleges zu diesem Anlass. Damit können wir auch unsere Verbundenheit zu unserer Heimatstadt Germering zeigen.

Am 12. und 13. September 2009 begehen wir den
Tag der Briefmarke 2009.

Wir wurden schon gefragt, unter welches Motto wir ihn diesmal stellen wollen. In Zeiten, in denen von allen Seiten der Niedergang der Philatelie beschworen wird, sind wir der Ansicht, uns auf das zu besinnen, was anfangs Ziel des Tages der Briefmarke war. Zur Erinnerung:

Beim 11. Bundestag des Bundes deutscher Philatelistischer Verbände 1934 in Danzig wurde von Hans von Rudolphi (Pressechef IPOSTA 1930) gefordert, jährlich und weltweit den „Tag des Sammlers“ zu begehen.

Wir wollen diesen Tag im Kreise von Sammlern und für die Sammler gestalten. Deshalb laden wir alle an der Philatelie Interessierten zu einem zweiten Großtauschtag in diesem Jahr bei freiem Eintritt ein zum

Großtauschtag
am
13. September 2009
im
Orlando-Saal der
Stadthalle Germering
Landsberger Str. 29, 82110 Germering

Geplant haben wir an beiden Tagen das Team: Erlebnis Briefmarke der Deutschen Post, Sonderstempel zum Tag der Briefmarke, Belege, eine Festschrift und mehr.

Kommen Sie nach Germering ca. 20 km westlich von München und zeigen Sie mit uns, dass Philatelie und Sammeln vor allem Spaß macht.

 

Region Oberbayern
Briefmarkensammlerverein Landsberg am Lech

Nicht verzagen – doch wieder ein Tauschtag 2009!

Am 25.3.2009 beschlossen wir in unserer erst dritten Jahreshauptversammlung seit Gründung trotz aller Bedenken doch wieder einen, unseren zweiten, Tauschtag in Form einer Briefmarken-, Münzen- und Ansichtskartenbörse durchzuführen, obwohl wir eigentlich ein Jahr aussetzen wollten. Mit Mehrheit setzte sich dann die Ansicht durch, dass es vernünftig ist, nicht ein Jahr auszusetzen, wenn wir doch weiterhin Tauschtage durchführen wollen.

Obwohl die Räumlichkeiten des Sportzentrums letztes Jahr hinsichtlich der Zugänglichkeit und den Bewirtungsmöglichkeiten gute Voraussetzungen boten war es unser wichtigstes Anliegen, einen anderen Veranstaltungsort zu finden. Es macht keinen Sinn, wenn die Bereitstellung der Tische nicht klappt, die Beleuchtungstechnik nicht funktioniert und darüber unsere Besucher zurecht verärgert sind.

Unsere Wahl fiel deshalb auf die Aula einer Hauptschule in der Nähe. Die Zugänglichkeit ist sogar noch günstiger. Wir können bereits am Vortag alles vorbereiten und testen und auch für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt. Damit sind wir sicher, dass diesmal alles klappen wird. Wir gehen bewusst gerne in eine Schule und hoffen, dass wir dadurch verstärkt Lehrer und Jugendliche für die Philatelie interessieren können. Unsere Werbemaßnahmen wollen wir heuer verstärkt in die westliche Region von Landsberg – ins Schwabenländle – ausweiten.

Wir laden deshalb alle ein zu unserem

Großtauschtag am
8. November 2009
in der
Fritz-Beck-Hauptschule
Johann-Ferstl-Str. 10
86899 Landsberg am Lech
(Entlademöglichkeit und Parkplätze:
Zufahrt über Hindenburgring - Von-den-Hoff-Platz-
Angelius-Silesius-Str. zum Pausenhof der Schule)

Tischbestellungen:
Kostenbeitrag pro Tisch (130 x 60 cm) 7,50 Euro.
Anmeldungen an:
Samuel Fleischhacker
Kronprinz-Rupprecht-Str. 20
82256 Fürstenfeldbruck
Tel. 08141 / 9 10 23

Kommen Sie am 8.12.2009 nach Landsberg am Lech, zwischen Oberbayern und Schwaben gelegen, um Ihrer Sammelleidenschaft unbeschwert zu frönen.

 

Berlin (West): SBZ-Ausnahme- und SBZ-Zwangsfrankatur

Mit Durchführung der Währungsreform am 21.6.1948 in den Westzonen traten die seit Kriegsende gewachsenen Spannungen zwischen den im II. Weltkrieg Verbündeten entscheidend zu Tage. Eilig zogen die Sowjets nach und führten am 24.6.1948 in der unter ihrer Kontrolle stehenden SBZ ebenfalls eine Währungsreform durch. Die Westalliierten hatten bei ihrer Währungsreform das unter Viermächtehoheit stehende "Besondere Gebiet von Groß-Berlin" - wie es im Londoner Abkommen vom September 1944 bezeichnet ist - ausdrücklich ausgespart, um in der (Vier-Sektoren-Stadt) mit der erhofften Zustimmung der Sowjets das Geldwesen ebenfalls neu regeln zu können. Als die Sowjets am 23.6.1948 schließlich darauf beharrten, im Alleingang und ohne Zustimmung der 3 westlichen Stadtkommandanten für alle vier Sektoren die DM (Ost) einzuführen und am 24.6.1948 auch durchführten, reagierten die Stadtkommandanten in den drei Westsektoren, der Franzose General Ganeval, der Brite General Herbert und der Amerikaner Oberst Howley, entschieden. Sie erklärten - jeder für seinen Sektor - den Befehl der Sowjetischen Militäradministration (SMA), deren oberster Chef Marschall Sokolowskij war, für "null und nichtig". Dabei hätten die westlichen Stadtkommandanten selbst der alleinigen Einführung der DM (Ost) in Groß-Berlin zugestimmt, wenn der Beschluss einstimmig, also entsprechend den Bestimmungen der Viermächteregierung, ergangen wäre. Aber die Sowjets glaubten offenbar, die Gunst der Stunde für sich nutzen und auch die drei Westsektoren wieder unter ihre Alleinherrschaft bringen zu können - wie vor dem 4. Juli 1945. Bereits zum 25.6.1948 führten sie in den drei Westsektoren die auch in den Westzonen gültige DM (West) ein. Der latent anstehende Bruch war vollzogen. Die auf Initiative von General Lucius D. Clay, dem amerikanischen Militärgouverneur für Deutschland, eiligst von den Westalliierten organisierte "Luftbrücke" konnte schließlich nach mehr als einem Jahr die sowjetische Umklammerung mit Blockade der Zufahrtswege zu Land und zu Wasser lösen.

Diese sehr geraffte Darlegung des politischen Hintergrundes soll die damit verbundenen postalischen Folgen transparent machen, die uns Philatelisten interessieren, insbesondere diejenigen, die Nachkriegsdeutschland und hier wiederum die extremen Westberliner Postverhältnisse tief schürfend belegen wollen.

Bekanntermaßen wurden auf Grund des Gesetzes zur Neuregelung des Geldwesens in den drei Berliner Westsektoren neben der DM (Ost) als so genannter Parallelwährung auch die Postwertzeichen der ostzonalen Postverwaltung kursfähig. Neben anderen postamtlichen Einschränkungen und Änderungen wurden in der Folgezeit zum 14.1.1949 in den drei Westsektoren die ostzonalen Postwertzeichen für ungültig erklärt. Mit einer Ausnahme:

Die sog. SBZ-AUSNAHMEFRANKATUR (vom 14.1. bis 20.3.1949)

Mit Rundspruch Nr. 24 vom 14.1.1949 entzog die Westberliner Magistratspost bei Zustimmung der drei westalliierten Stadtkommandanten den von der ostzonalen Postverwaltung ausgegebenen Postwertzeichen Postwertzeichen für ihren Zuständigkeitsbereich die Kursfähigkeit. Lediglich Sendungen in den Ostsektor oder in die sowjetische Besatzungszone durften aufgrund des seit 24.6.1948 einseitig von der ostzonalen Postverwaltung praktizierten "Postkriegs" als sog. Postkriegs-Umgehungsmaßnahme weiterhin mit im Ostsektor und in der SBZ gültigen Postwertzeichen freigemacht werden. Die Westberliner Magistratspost konnte für ihre Leistungen, d. h. für die Ableitung der Sendungen in den Ostsektor bzw. in die SBZ dabei nicht einmal den Gegenwert der im Wechselkurs schwächeren DM (Ost) erlangen. Derartige Frankaturen mussten ja vom Postbenutzer im Ostsektor oder der SBZ gegen DM (Ost) gekauft werden.

Als die Westalliierten nach langem Hoffen erkennen mussten, dass die Sowjets auf einen gemeinsamen Beschluss der von ihnen seit 20.3.1948 ignorierten Alliierten Kommandantur nicht mehr einschwenken würden, verfügten sie zum 21.3.1949 die alleinige Gültigkeit der DM (West) für die drei Berliner Westsektoren. Die DM (Ost) war fortan in den Westsektoren ungültig, aus dem Zahlungsverkehr in den Westsektoren verbannt. Von da an kann es keine sog. SBZ-Ausnahmefrankatur mehr geben!

Der in diesem Zusammenhang gelegentlich gebrauchte Begriff einer "sog. zweiten Währungsreform" ist sachlich nicht korrekt. Es war ja keine Währungsreform, es wurde nur die Gültigkeit der zuvor aus politischen Gründen erlaubte Parallelwährung DM (Ost) in den Westsektoren wiederum aus politischen Gründen aus dem Geldverkehr genommen.

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Berlin-Zehlendorf 1 (Amerik. Sektor), 24.1.49; SBZ-Ausnahmefrankatur dererst am 15.1.49 von der ostzonalen HVPF emittierten Sondermarke, MiNr. 229.Portogerechter Fernbrief bis 20 g eines Absenders aus Berlin-Zehlendorf in die SBZ.

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Berlin NW 21 (Brit. Sektor), 3.3.49; SBZ-Ausnahmefrankatur auf Fernbrief bis 20 g
mit ZU (16 + 60 + 16)
= 92 Pf nach Berlin C 2 (Sowj. Sektor). "Zurück", 8.3. Neben-O über
Portoerstattung des PA Berlin NW 40.
Rs. �� "Nicht ermittelt/Postamt 2, Berlin C 2".

In der Folge wurde eine weitere Besonderheit notwendig, die ebenfalls der Westberlin-Philatelie zuzuordnen ist:

Die sog. SBZ-Zwangsfrankatur (vom 21.3. bis 15.9.1949)

Der immer noch seitens der SBZ-Postverwaltung praktizierte Postkrieg, d. h. die Rückleitung von Sendungen aus Berlin (West), die ja seit dem 21.3.1949 nur noch mit Westberliner Postwertzeichen frankiert sein konnten, hatte zur Folge, dass im Ostsektor und der SBZ Sendungen aus Berlin (West) ihren Adressaten - wenn überhaupt - nur in Ausnahmefällen erreichten. Eine Gewähr für eine Beförderung und Zustellung seitens der ostzonalen Postverwaltung gab es nicht. Die Westberliner Magistratspost reagierte ihrerseits auch erst seit 14.6.1949 mit Gegenmaßnahmen, indem sie Sendungen aus dem Ostsektor oder der SBZ in voller Portohöhe mit Nachgebühr belegte. Am 15.9.1949 fand dieser Postkrieg zunächst einmal ein vorläufiges Ende, indem sich Ost und West gegenseitig wieder die gültigen Postwertzeichen anerkannten. Bis es aber so weit war, mussten Westberliner Absender - wollten sie die ostzonalen Postkriegsmaßnahmen umgehen und eine Zustellung der Sendung sicherstellen - ihre Einlieferung direkt bei der ostzonalen Post vornehmen. Zu diesen derart notwendigen Sendungen sind zwangsläufig auch solche mit förmlicher Zustellungsurkunde oder Nachnahmen zu zählen. Diese Sendungsarten besagen bereits , dass der Absender deren Zustellung sichergestellt wissen wollte. Sie sollten/mussten aus vielerlei Gründen ihren Adressaten im Ostsektor oder der SBZ unbedingt erreichen.

Um dies gewährleisten zu können, mussten sie in der Zeit vom 21.3. bis 15.9.1949 vom Westberliner Absender durch die damals noch durchlässige Grenze in den Ostsektor oder in die angrenzende SBZ bei der ostzonalen Post zur Auflieferung gebracht und dort natürlich auch mit deren gültigen Briefmarken freigemacht werden.

RS20090219

Berlin W 9 (Sowj. Sektor), 22.4.49; sog. SBZ-Zwangsfrankatur auf Ortsbrief bis 20
g mit Zustellungsurkunde des Landgerichts in Berlin-Zehlendorf (Amerik. Sektor)
nach Berlin-Köpenick im sowj. Sektor.
Porto: 16 Pf Ortsbrief + 60 Pf Zustellungsurkunde für förmliche Zustellung
+ 16 Pf Rücksendung der vollzogenen Urkunde mit einfachem Brief in sog. UPU-
Darstellung des angefallenen Portos

RS20090220

Berlin NO 43 (Sowj. Sektor), 12.8.49; portogerechte SBZ-Zwangsfrankatur auf
Wertbrief über 200 DM-Ost eines Absenders aus dem brit. Sektor im Tarif der
ostzonalen HVPF ab 1.3.46 - 30.9.54 in die SBZ (48 + 120 Wertangabegebühr ab
100 - 500 Mark) = 168 Pf.
Lt. AmtsblVf. Nr. 145 vom 1.8.48 der ostzonalen HVPF wurde beim PA Berlin W 9
eine besondere Zahlstelle eingerichtet, die Post- und Zahlungsanweisungen aus der
SBZ und dem Berliner Ostsektor an Westberliner in DM (Ost) auszahlten.

RS20090221

Berlin-Wilhelmsruh (Sowj. Sektor), 15..8.49; SBZ-Zwangsfrankatur portogerecht
auf Orts-NN-Brief mit 21-250 g innerhalb des Ostsektors (32 + 40 NNVorzeigegebühr
= 72 P) eines Westberliner Absenders aus dem französischem Sektor.

Es ist kein triftiger Grund erkennbar, der eine Einordnung derartiger Postsendungen/Belege in eine Sammlung Berlin (West) nicht opportun erscheinen lassen oder gar ausschließen würde. Im Gegenteil: Sie finden ihre Begründung im Berliner Postkrieg, der von den Westberlinern für Sendungen in den Ostsektor oder in die SBZ zur Sicherstellung einer Zustellung die hier dargelegte Postauflieferung im Ostsektor oder in der Ostzone erforderte. Derartige Belege werden offensichtlich kaum beachtet, werden vielleicht auch nicht erkannt, erscheinen andererseits auch gar nicht so häufig. Es lohnt sich aber, sie zu beachten!

Walter Gabriel, Würzburg/Höchberg

 

In eigener Sache
Prüfgebiet Thurn und Taxis Vorphilatelie

Auf Grund zahlreicher Anfragen – aber auch fehlerhafter Berichterstattung – möchte ich hier eine Stellungnahme zum diesem Thema abgeben.

Es ist richtig, dass ich nicht mehr dem BPP angehöre, falsch ist, dass ich nicht mehr prüfen würde!

Zur Sachlage: Vor längerer Zeit – auf Grund meines damaligen Umzugs (Ihnen bekannt) – war ich ohne die erwünschten Formulare des BPP und stellte deshalb vorübergehende Atteste aus, immer mit der Zusicherung, die „amtlichen“ würden nachgereicht. Dies war dem BPP ein Dorn im Auge, warum auch immer. Eine geforderte Höherversicherung (Beitragserhöhung der Versicherung lag zwischen 6 und 7 EUR pro Jahr) wurde von der Versicherungsgesellschaft erst nach ca. einem Dreivierteljahr bearbeitet. Auch dafür machte mich der BPP verantwortlich.

Machen wir es kurz: Wenn mich der Prüferbund nicht braucht, ist das auch in Ordnung, ich brauche ihn jedenfalls nicht!

Und noch eine Anmerkung sei gestattet: Ich habe mir in meiner gesamten Laufbahn keine einzige Fehlprüfung erlaubt – bin aber auf Grund der Tatsache dass ich das falsche Papier für Atteste verwendet habe, offensichtlich unerwünscht! Eine Reihe von Prüfern, die Fehlprüfungen hatten – jedoch das richtige Papier verwendet haben (!) – sind aber noch Mitglied im BPP!

Es kommt also beim BPP nicht so sehr darauf an, wer gut ist, sondern wer die Paragraphen erfüllt! Sicher, Satzungen sind da um eingehalten zu werden, ohne Frage, es ist aber unverständlich, wenn man Leuten wegen Banalitäten Probleme bereitet. Und wenn Herr Sem in Weiden sagt, ich zitiere: „Heute haben Briefmarkenfälscher das Internet als ihr Medium entdeckt. Und uns fehlt, wie den Philatelisten auch, der gute Nachwuchs“, dann ist das durchaus verständlich, denn der Prüferbund ist wohl mehr für DIN-genormte Unterwürfige ein geeigneter Platz.

Wie bereits erwähnt, werde ich weiterhin prüfen – den Segen des BPP auf Grund meiner Qualifikation habe ich mir ja vor Jahren bereits erworben! Zwischenzeitlich habe ich – durch glückliche Umstände – mehr als das dreifache des Prüfmaterials als zu der Zeit, als ich vom BPP für würdig befunden wurde, Prüfer zu werden. Nachdem ich mir in 14 Jahren beim BPP keinen Fehler beim Prüfen erlaubt habe, steht dem künftigen Vertrauen von Ratsuchenden wohl nichts im Wege, oder?

Natürlich gebe ich nach wie vor fachliche und finanzielle Sicherheiten ähnlich dem BPP (z. B. Versicherung).

Ich bin in der Angelegenheit Prüfungen ab dem 1.1.2010 unter meiner neuen Adresse Ludwig Gambert, Klinge 11, 97199 Ochsenfurt, wieder zu erreichen.

Bitte um Verständnis wenn nicht alles „postwendend“ zu erledigen sein wird, denn ich bewahre – unter anderem - auch meine Prüfunterlagen nicht bei genannter Adresse auf!
Besten Dank für Ihr Vertrauen im Voraus!

Ihr
LUDWIG GAMBERT, FPP

 

Fälschungsbekämpfung

Als vor längerer Zeit der BDPh einen Bearbeiter für im Internet erkannte Fälschungen suchte, bot ich mich an, den Bereich Thurn und Taxis zu bearbeiten. Die Antwort hieß lapidar: Wir suchen jemanden, der alles bearbeitet … Na gut, dann eben nicht! Es wird aber nicht allzu viele Prüfer geben, die ein solches – kostenloses (!) – Angebot unterbreiten.

Im Mai 2009 wurde nun z. B. eine Stempelfälschung für nicht weniger als 202,88 EUR verkauft. Ich hätte den Sammler gern vor diesem – nicht unerheblichen – Schaden bewahrt. Wenn der BDPh aber keine Zusammenarbeit wünscht, lasse ich es eben, so leid mir der Geprellte tut. Sich direkt an eBay zu wenden ist sinnlos, das habe ich auch schon versucht.

(LGO)

 

RS20090222

 

Redaktionsschluss:

Heft:

Ausgabemonat:

Redaktionsschluss:

3/306
1/307
2/308
3/309

November 2009   
März 2010   
Juli 2010   
November 2010   

1. Oktober 2009
1. Februar 2010
1. Juni 2010
1. Oktober 2010

 

Fachstelle Sammlerschutz

WICHTIG!!! NEUE RECHTSLAGE ! WICHTIG!!!

ACHTUNG! Dieser Beitrag ist mittlerweile überholt.
Eine aktuelle Fassung finden Sie hier - Bitte hier anklicken!

Widerrufsbelehrung Stand April 2008

Mit Wirkung zum 01.04.2008 ist die neue BGB-Info-Verordnung in Kraft getreten. Es nunmehr folglich neues Muster zu verwenden.
 

Widerrufsrecht

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, Email) oder wenn Ihnen die Sache vor Fristablauf überlassen wird – durch Rücksendung der Sache widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung oder der Sache. Der Widerruf ist zu richten an:

vollständiger Name mit vollständiger Adresse
Postfach problematisch

oder per Mail (Mailadresse)
oder per Fax (Faxnummer)
niemals Telefon !!!

Widerrufsfolgen

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, müssen Sie uns insoweit ggf. Wertersatz leisten. Bei der Überlassung von Sachen gilt dies nicht, wenn die Verschlechterung der Sache ausschließlich auf deren Prüfung – wie sie Ihnen etwa im Ladengeschäft möglich gewesen wäre – zurückzuführen ist. Im Übrigen können Sie die Pflicht zum Wertersatz für eine durch die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme der Sache entstandene Verschlechterung vermeiden, indem Sie die Sache nicht wie Ihr Eigentum in Gebrauch nehmen und alles unterlassen, was deren Wert beeinträchtigt. Paketversandfähige Sachen sind auf unsere Kosten und Gefahr zurückzusenden. Nicht paketversandfähige Sachen werden bei Ihnen abgeholt. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung oder der Sache, für uns mit deren Empfang.
 

Gem. § 16 BGB-Info-V dürfen die bisherigen Widerrufsbelehrungen noch bis Ende September 2008 verwendet werden. Bei Verwendung der bisherigen Widerrufsbelehrungen ab Oktober 2008 drohen Abmahnungen und enorme Abmahnkosten.

Fachstelle Recht und Sammlerschutz
Dr. Heiko Übler
Luitpoldplatz 24, 92237 Sulzbach-Rosenberg
Tel. 09661/53201, Fax. 09661/3684
Email:
dr.uebler@ra-uebler.de

 

Bericht der Kasse

Nachzulesen in der LV aktuell Heft 2/305 Juli 2009

 

In eigener Sache

Auch in diesem Jahr möchte ich mich wieder bei allen bedanken für die stets gute Zusammenarbeit mit den einzelnen Vereinen.

Allerdings ist mir aus zeitlichen Gründen es künftig nicht mehr möglich, das Zusammenstellen der LV Aktuell zu übernehmen. Hierfür bitte ich um Verständnis. Aus besagtem Grund muß jetzt jemand gefunden werden, der dies in ehrenamtlicher Weise übernimmt. Daher möchte ich alle Mitglieder bitten, sich diesbezüglich Gedanken zu machen.

In der letzten Ausgabe der LV Aktuell Heft 1/304 wurde auf der Titelseite ein Stempel von Amberg abgedruckt. Dieser Stempel, der mir zugeschickt wurde, wies einen Fehler im Text auf und wurde noch vor in Einsatznahme berichtigt.

RS20090223

Ich wünsche nun allen Sammlerfreundinnen und Sammlerfreunden noch viel Erfolg und Freude beim Hobby.

Roland Gleißner

 

Philatelistische Bibliothek

Öffnungszeiten ab 6.10.2007:
Mo-Fr 10-19 Uhr Sa 11-16 Uhr

Münchener Stadtbibliothek am Gasteig
Rosenheimer Str. 5, 81667 München